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20. Dezember 2011 - Pressemitteilung

Tierversuche für Kosmetiktests in der Schweiz :

Die Schweizer Liga gegen Tierversuche reicht Strafanzeige gegen die Kantone Aargau und Basel-Stadt, sowie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) ein.

Die Bewilligung für die Ausführung der Tierversuche um einen neuen Sonnenschutzfilter zu testen verstösst gegen das Tierschutzgesetz (TSchG) und die Tierschutzverordnung (TSchV). Die Schweizer Liga gegen Tierversuche reicht Strafanzeige ein gegen:

1) den Kantonstierarzt Basel-Stadt weil er es willentlich unterliess, den Tierversuchsantrag der kantonalen Kommission zur Prüfung vorzulegen wie dies gemäss Art. 18, Absatz 3 und Art. 34, Absatz 2 des TSchG vorgeschrieben ist;

2) die Kantonstierärztin Aargau weil sie die Bewilligung für die Tierversuche erteilt hatte;

3) das Bundesamt für Veterinärwesen weil es dieses unterlassen hat, obwohl das BVET von der Illegalität der Bewilligung gewusst hatte, gegen den kantonalen Entscheid einzugreifen wie dies Art. 25 des TschG vorsieht.

Die Schweizer Liga gegen Tierversuche verlangt zudem, dass die Bewilligung, die bis 2013 läuft, für Nichtig erklärt wird und diese Experimente mit sofortiger Wirkung eingestellt werden.

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Petition gegen Tierversuche – keine an Tieren getestete Kosmetik

Ab 2013 sollten in der Europäischen Union keine neuen Kosmetikprodukte mehr zugelassen sein, die an Tieren getestet wurden. In einem neueren Bericht regt die Europäische Union dazu an, das Totalverbot solcher Versuche um zehn Jahre hinauszuschieben. Eine derartige Massnahme hätte zur Folge, dass Tausende von Kaninchen, Mäuse, Meerschweinchen und Ratten bis 2023 schmerzhaften, irritierenden oder toxischen Versuchen unterzogen würden, um die Herstellung von Schönheitsprodukten zu gewährleisten. Mehr

Unterstützen Sie die Kampagne gegen die Verlängerung von Tierversuchen für Kosmetikprodukte.
Unterzeichnen Sie die Online-Petition

Download (pdf) 197 ko

Wichtig: Frist zur Unterschriftensammlung bis 31. Januar 2012

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Wanderbus der Schweizer Liga gegen Vivisektion

Seit März 2011 ist ein Bus der Liga in der ganzen Schweiz unterwegs, um Informations-Standaktionen durchzuführen. Für die Planung und Organisation der Stände ist Achim Z’Brun zuständig. Zögern Sie nicht und nehmen Sie an den Standaktionen teil, die in Ihrer Region stattfinden. Achim wird sich über Ihre Hilfe sehr freuen! Wenn Sie möchten, dass in Ihrer Nähe eine Standaktion stattfindet, macht sich Achim auf Anfrage zu Ihnen auf. Dies unter der Voraussetzung, dass Sie ihn bei der entsprechenden Standaktion unterstützen. In einem solchen Fall rufen Sie einfach an und vereinbaren ein Datum. Achim wird sich um das administrative Vorgehen kümmern (Antrag auf Bewilligung, Gebühren usw.) und das Material mitbringen. Der im Wallis wohnhafte Achim spricht Deutsch und Französisch.
Sind Sie interessiert oder haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich an unser Büro.

Die nächsten Standaktionen finden an folgenden Orten und Daten statt:

Sa 02.06.2012 Fribourg
Sa 16.06.2012 Thun
Sa 30.06. 2012 Baden
Sa 14.07.2012 Solothurn
Sa 28.07.2012 Olten

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Oktober 2011

Eidgenössische Wahlen vom 23. Oktober 2011

Wir sind auf Abgeordnete angewiesen, welche sich für die Anliegen der Tiere einsetzen 

Am 23. Oktober wählen die 20 Kantone und 6 Halbkantone der Schweiz die 200 Abgeordneten des Nationalrates (NR) und die 46 Abgeordneten des Ständerates (SR). Diese bilden die Bundesversammlung und somit das Schweizer Parlament.

Ohne die Unterstützung der Parlamentarierinnen und Parlamentarier ist keine grössere Aktion oder Entwicklung im Sinne des Tierschutzes möglich. Nur sie können in einer der beiden Kammern Vorstösse (Motionen, parlamentarische Initiativen, Interventionen) einreichen.
Mit Ausnahme der im Juli 2010 lancierten neuen Tierpartei Schweiz (TPS) gibt es keine Partei, die sich für den Tierschutz einsetzt. Die meisten verfügen aber über Kandidatinnen und Kandidaten, die ein offenes Ohr für entsprechende Anliegen haben. Somit ist es wichtig, diese zu unterstützen, aber auch diejenigen von der Liste zu streichen, die für ihre Aktionen gegen den Tierschutz bekannt sind. Mehr

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Samstag, 15. und Sonntag, 16. Oktober 2011

ANIMALIA

17. Internationale Messe für Haustiere

Ort: Palais de Beaulieu, Lausanne (VD)
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag: 9.00 – 18.00 Uhr

Schon zum fünften Mal hintereinander nimmt die SLGV an dieser Messe teil. Mit über 20‘000 Besucherinnen und Besuchern stellt diese die wichtigste Tiermesse in der Schweiz dar. Dieses Jahr möchten wir eine Leseecke anbieten. Dort sollen dem Publikum Bücher und Zeitschriften zum Thema Tierschutz und Tierversuche zur Verfügung stehen. Wir sind daran, die entsprechenden Werke zusammenzutragen, und hoffen, dass für Animalia alles bereit sein wird. Anschliessend soll auf unserer Website ein Verleihsystem für Bücher angeboten werden, wie dies für DVDs bereits der Fall ist.

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Mai 2011

Beitritt der LSCV zur Europäischen Koalition zur Beendigung
von Tierversuchen (ECEAE)

Um Tierversuche erfolgreich bekämpfen zu können, sind der Informationsaustausch und die Unterstützung von Aktionen, die andere Tierversuchsgegner durchführen, von grundlegender Bedeutung. Aus dieser Überlegung heraus ist die SLGV am Treffen, das vom 10. bis 12. Mai 2011 in London stattfand, der Europäischen Koalition beigetreten. Mehr

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LSCV – Liste der tierversuchsfreien Kosmetika

Im Jahr 2005 aktualisierte das Büro der Liga seine Liste der tierversuchsfreien Kosmetika. Dazu sandten wir Hunderte von Schreiben an die entsprechenden Hersteller. Wir legten einen Fragebogen bei und baten die Empfänger, uns diesen ausgefüllt zurückzusenden. Aufgrund der eingegangenen Resultate wurden rund zwanzig Marken in unsere neue Liste aufgenommen. Mehr

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Wanderbus der Schweizer Liga gegen Vivisektion

Schon seit einiger Zeit wünschte sich die Liga einen Wanderbus welcher in der ganzen Schweiz für Informationsstände oder spezielle Anlässe, z.B. für die Messe Animalia, eingesetzt werden könnte. Das Projekt des Wanderbusses nahm im vergangenen März Gestalt an, als sich Achim Z’Brun bereit erklärte, diese Tätigkeit zu übernehmen. Mehr

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April 2011

Forschung an Grossaffen in den USA möglicherweise schon bald verboten

Im April 2011 reichten die Senatorinnen Maria Cantwell (Demokraten) und Susan Collins (Republikaner) im US-Repräsentantenhaus einen Gesetzesentwurf ein. Damit möchten sie den Versuchen an Grossaffen ein Ende bereiten, die unter den Industrieländern nur noch die USA durchführen.
Wenn das Gesetz angenommen wird, sind Versuche an Schimpansen künftig verboten. In den Vereinigten Staaten werden noch immer rund tausend solcher Tiere in Gefangenschaft gehalten. Die Hälfte von ihnen gehört den National Institutes of Health (NIH) und wird für Tierversuche eingesetzt. Die NIH haben sich damit einverstanden erklärt, ihre Studien zu unterbrechen, um die Schlussfolgerungen der Akademie der Wissenschaften abzuwarten. Diese muss festlegen, ob Schimpansen für die medizinische Forschung von Nutzen sind oder nicht.
Nach der Schweiz, Japan, Australien und anderen Industrieländern hat auch die Europäische Union diese Art von Forschung im Jahr 2010 verboten.

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März 2011

Petition gegen Tierversuche – keine an Tieren getestete Kosmetik

Ab 2013 sollten in der Europäischen Union keine neuen Kosmetikprodukte mehr zugelassen sein, die an Tieren getestet wurden. In einem neueren Bericht regt die Europäische Union dazu an, das Totalverbot solcher Versuche um zehn Jahre hinauszuschieben. Eine derartige Massnahme hätte zur Folge, dass Tausende von Kaninchen, Mäuse, Meerschweinchen und Ratten bis 2023 schmerzhaften, irritierenden oder toxischen Versuchen unterzogen würden, um die Herstellung von Schönheitsprodukten zu gewährleisten. Mehr

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Geflügel – Bestimmung des Geschlechts im Ei

Jedes Jahr werden Hunderte von Millionen männlicher Küken, welche für die Zucht von Legehühnern oder die Geflügelmast nutzlos sind, vergast oder lebendig zermalmt. Der grausame Akt erfolgt, sobald sie aus dem Ei geschlüpft sind. Alleine in der Schweiz werden jährlich 2,6 Millionen männliche Küken getötet.
Nun haben Tierärzte der Universität Leipzig (DE) eine Methode entwickelt, mit der sich das Geschlecht von Tieren ab dem achten Bebrütungstag bestimmen lässt. Das neue Verfahren, das auf dem Östrogengehalt der Eierschale beruht, könnte dem Kükenmassaker allmählich ein Ende bereiten. Langfristig sollte es die Verwendung der Spektroskopie sogar ermöglichen, das Geschlecht des Tieres ab dem ersten Bebrütungstag zu bestimmen. In der Folge könnten die nicht bebrüteten „männlichen“ Eier auf den Ernährungsmarkt gebracht werden.

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Januar 2011

Stopfleberproduktion in Belgien - nicht mehr ganz so schlimm

Seit dem 1. Januar 2011 gelten in Belgien (drittgrösster Konsument von Stopfleber in der EU) die neuen Regeln zur Haltung von Enten für die Stopfleberproduktion. Anlässlich des neuen königlichen Beschlusses des FÖD Volksgesundheit wurden die Einzelkäfige durch kollektive Käfige ersetzt.
Das Leben einer Ente, welche für die Herstellung von Stopfleber bestimmt ist, gliedert sich in verschiedene Phasen. Im Alter von 11-12 Wochen wurden die Enten in einen Stopfsaal eingeführt und während 14 Tagen in kleinen Einzelkäfigen von 900 cm² gehalten. Die neuen Regeln schreiben kollektive Käfige vor, die bei einer Mindestfläche von 1‘200cm² pro Ente mindestens drei Enten enthalten müssen.
Nichtsdestotrotz regeln die neuen Bestimmungen das Stopfen als solches nicht. Dieses stellt gegenüber den Tieren auch weiterhin einen grausamen Akt dar.
Im Jahr 2009 produzierte Frankreich 18‘900 Tonnen Stopfleber, Ungarn 2‘550, Bulgarien 2‘300, Spanien 830 und Belgien 23 Tonnen.  

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Dezember 2010

Das grosse Fressen Ende Jahr. Immer wieder.

Es wird uns vorgeworfen, wir wiederholten uns. Aber, was bleibt uns anderes übrig, als immer und immer wieder den übermässigen Konsum von Fleisch zu verurteilen, und auf die verheerenden Folgen aufmerksam zu machen:  Hunger in vielen Teilen der Welt, Vergiftung der Luft, des Wassers, der Erde! Auch ansonsten zurückhaltende Medien machen sich nun zu Sprecher sowohl von Umweltschutz-Organisationen, als auch von Tierschutzvereinen,  und beklagen die Zerstörungen des Lebensraums. Mehr

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November 2010

29. November 2010 - Pressemitteilung

Wissenschaftler die medizinische Forschung am Tier betreiben, müssen innovative Forschungsmethoden anwenden und mit Jammern aufhören.

" Verdammte Forschung ? "
80 Forscher haben am Montag, 29. und am Dienstag, 30. November 2010 an der Tagung "Verdammte Forschung ?" in Basel teilgenommen. Ziel der Konferenz war, die neuen, gesetzlichen Beschränkungen, vor allem bezüglich der Grundlagenforschung, in der Schweiz und in Europa anzuprangern.
Dabei stützen sich die Forscher auf zwei Experimente an Affen die von der Kontrollbehörde des Kantons Zürich nicht bewilligt wurden. Sie vertreten die Ansicht, dass dieses Verbot der Forschung in der Schweiz schade. Mehr

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Interpharma gut versteckt 

Am Montag, den 29. November, sowie am Morgen des 30. Novembers 2010 wird in Basel ein Kongress mit dem Titel „Verdammte Forschung?“ stattfinden. Bei dieser Gelegenheit werden 80 Wissenschaftler/innen aus der Schweiz, Frankreich, England und Deutschland sowie Betreiber/innen von Tierversuchen anreisen, um sich für ihre Forschung stark zu machen.
Zu den Vorträgen eingeladen sind Politiker/innen der Kantone und des Parlaments sowie die kantonalen Behörden, die mit den Tierversuchen beauftragt sind. All diese Personen haben ein persönliches Schreiben erhalten, das ankündigte: „Die Forscherinnen und Forscher sind heutzutage darüber beunruhigt, dass in der Politik sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene die Bedingungen für Tierversuche laufend verschärft werden.“ Mehr

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Die Schweiz für die Waljagd? NEIN!

Im Juni 2010 unterstützte die Schweizer Delegation der Internationalen
Walfangkommission (IWC) Länder, die sich für die Waljagd aussprechen.

Umso grösser ist die Schande, dass sich die Schweiz mit ihrer Unterstützung der IWC im Namen des Schweizer Volkes heute auf der Bank der Walschutzgegner – oder derjenigen, die sich der Stimme enthalten – befindet. Dabei schliesst sie sich Ländern wie Japan, Norwegen, China, Russland, Dänemark oder anderen Staaten an, die notorisch von der Wallobby beeinflusst werden.

Unterzeichnen Sie die Petition und fordern Sie vom Bundesrat, dass sich die Schweizer Delegation der IWC definitiv und unmissverständlich jeglicher Form von Waljagd widersetzt.

Die Zeit, um Unterschriften zu sammeln, drängt! Bitte unterzeichnen Sie die Petition und lassen Sie diese unterzeichnen. Lassen Sie uns die Listen bis spätestens am 31. Mai 2011 zukommen.

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Vertrieb der von Kate Amiguet von der Stiftung MART produzierten DVD

"Derrière les portes" ("Hinter verschlossenen Türen")

Es gibt Natur- oder Tierschutzverbände, die locker geführt werden und zahlreiche beitragszahlende Mitglieder zählen, aber nicht gross etwas tun. Daneben gibt es Organisationen, die mit einer Handvoll Freiwilliger bemerkenswerte Arbeit leisten. Letzteres gilt für die Stiftung MART, welche diese DVD vertreibt. Es handelt sich um Bilder, die in den Jahren 2009 und 2010 auf Betrieben in den Kantonen Freiburg, Waadt und Wallis gedreht wurden, die Nutztiere halten. Gezeigt wird die erbärmliche Existenz von Schweinen, Hasen, Rindern und anderen Tieren. Einige von ihnen werden am hellichten Tag in vollkommener Dunkelheit gehalten. Andere sind in „Fleischfabriken“ zusammengepfercht. Zahlreiche Aufnahmen zeigen krasse Verstösse gegen das Gesetz. In diesen Kantonen, in denen die Zahl der Betriebe bei Weitem die den Kontrollbehörden zugestandenen Mittel übersteigt und Interventionen, um solchen aussergesetzlichen Praktiken ein Ende zu bereiten, durch den politischen Druck abgewürgt werden, sind derartige Bilder nur zu begrüssen. Diese DVD sollte herumgereicht werden.

Die DVD ist gratis erhältlich. Dauer: 52 Minuten. Informationen: www.mart.ch.

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Alternativen zu Tierversuchen

Ein auf menschlichem Blut basierender Test, um das Vorhandensein
pyrogener Substanzen zu eruieren

Pyrogene sind Substanzen mikrobischen Ursprungs, die Fieber auslösen. Sie stammen von lebenden oder toten Bakterien, Viren oder Pilzen und können somit sogar in einem sterilen Umfeld auftreten. Eine Verunreinigung von Lösungen oder parenteralem Material durch solche Substanzen kann beim Patienten Entzündungen, die zu einem Anstieg der Körpertemperatur führen, oder schwerwiegendere Reaktionen auslösen und in Extremfällen sogar zum Tod führen. Die Hersteller von Lösungen und parenteralem Material sind deshalb verpflichtet, Kontrollen durchzuführen, bevor sie einen Posten freigeben. Mehr

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Oktober 2010

Unterstützung der Petition "Keine Einfuhr von Robbenprodukten in die Schweiz"

Diese Petition wurde lanciert, nachdem der Ständerat am 20. September 2010 die vom Nationalrat unter dem Titel „Keine Einführung von Robbenprodukten“ eingereichte Motion (09.3979) abgelehnt hatte.
Seit Juli 2009 verbietet die Europäische Union den Import von Robbenprodukten. Als Ausnahme gelten einzig die Produkte der traditionellen Jagd, welche die Inuit- und indigenen Gemeinschaften zum Lebensunterhalt betreiben. Mit der Unterstützung des Bundesrates lehnt ein Teil unseres Parlaments auch weiterhin das Verbot solcher Produkte ab. Begründet wird dies mit einer allfälligen Klage, die Kanada und Norwegen bei der Welthandelsorganisation (WTO) gegen die Schweiz einreichen könnten. Mehr

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September 2010

28. September 2010

Nestlé bis zum "Geht-nicht-mehr"

Die Presse feiert das Event. Dies gilt zumindest für die Westschweizer Presse. Mit der Ankündigung Nestlés, innerhalb von zehn Jahren 500 Millionen Franken in ein neues Institut der Ecole polytechnique fédérale (EPFL) investieren zu wollen, wird der Genferseebogen zum immer stärkeren Konkurrenten des Zürcher Forschungspools. Nestlé geht dabei äusserst durchdacht vor. „Auf den Gesundheitswissenschaften basierend werden wir in zehn Jahren im Ernährungsbereich führend sein“, erklärt Luis Cantarell, Generaldirektor von „Nestlé Health Science“. Mehr

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Statistiken 2009 der Verstösse gegen das Tierschutzgesetz

Viele Missbräuche, wenige Verfahren, keinerlei abschreckende Sanktionen

In seinem ersten Bericht zum Tierschutzgesetz vom 6. September 2010 veröffentlicht das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) seine detaillierten Statistiken zu den Verstössen, die 2009 in der Schweiz begangen wurden.

700 der 1016 eingeleiteten Strafverfahren betrafen Männer. Aus den Statistiken gehen hauptsächlich Verstösse gegen die Artikel 26, 27 und 29 des Tierschutzgesetzes (TSchG) im Zusammenhang mit Misshandlungen hervor. Dazu gehören Töten der Tiere auf qualvolle Art, durch Spiel oder perverses Verhalten, die Veranstaltung von Kämpfen sowie Tierversuche, die zu unnötigen Schmerzen oder Schäden führen.

In der Kategorie Haustiere wurden 666 Verfahren eingeleitet. Davon betrafen 455 Hunde, 85 Katzen, 56 Hasen, 27 Fische, 23 Vögel, 14 Schlangen und 6 Meerschweinchen.
In der Kategorie Nutztiere kam es zu 368 Verfahren. Davon betrafen 166 Rinder, 57 Pferde, 49 Schweine, 47 Schafe, 27 Geflügel und 22 Ziegen. 

Fast alle Verfahren wurden in den Kantonen Bern, St. Gallen, Zürich und Aargau eingeleitet. Nahezu keine Verfahren verzeichnen hingegen Genf, Glarus, Uri, Nidwalden, Obwalden, Jura und Wallis sowie Appenzell Ausserrhoden und Baselstadt.

Die 760 erteilten Bussen beliefen sich im Schnitt auf Fr. 536.-. Nur 69 Bussen betrugen mehr als tausend Franken. Bei den Geldstrafen wurde in 244 von 327 Fällen Rekurs erhoben.

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August 2010

31. August 2010

Stellungnahme der SLGV

Von Mai bis August 2010 lancierten das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) und das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) verschiedene Vernehmlassungsverfahren. In diesem Zusammenhang nahm die SLGV zu folgenden Gesetzen und Verordnungen Stellung:

1. Revision des Tierseuchengesetzes
2. Verordnung über Höchstbestände in der Fleisch- und Eierproduktion
3. Revision des Tierschutzgesetzes
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Alternativen zu Tierversuchen

VirtualToxLab
oder wenn die Informatik Tierversuche auf vorteilhafte Weise ersetzt

Das Schweizer Forschungsinstitut Biographics Laboratory 3R mit Sitz in Basel hat die Software VirtualToxLab entwickelt. Dieses virtuelle In-silico-Labor ermöglicht es, innert wenigen Stunden und somit innert kürzester Zeit die Toxizität von pharmazeutischen Produkten, chemischen Komponenten und natürlichen Substanzen zu bestimmen. Mehr

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6. August 2010 – Vereinigte Staaten

Mutationen beim transgenen Raps

Wie eine Studie der Universität Arkansas gezeigt hat, besteht bei Kulturen von GVO-Raps ein hohes Risiko, dass es zu Mutationen und Verunreinigungen der herkömmlichen Kulturen kommt. Mehr

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Gründung der Tierpartei Schweiz (TPS)

Die im Juli 2010 lancierte TPS möchte als prioritäres Ziel das Wohlbefinden der Tiere in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft thematisieren. Im Zusammenhang mit der Medienmitteilung, welche die Lancierung der neuen Partei ankündigte, erklärte Renato Pichler:
„Die Tiere selbst haben in Politik und Wirtschaft keine Interessensvertretung. Keine einzige politische Partei in der Schweiz setzt sich gemäss ihren Statuten für die Tiere ein. Mehr

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Juli 2010

Todesstoss für den Stierkampf

Am 28. Juli 2010 schlug das katalanische Parlament eine erste Bresche in die Praktik des Stierkampfes. Mit 68 Ja-Stimmen (bei 55 Nein und 9 Enthaltungen) nahmen die Abgeordneten den Gesetzesvorschlag an, der auf ein Verbot der Corridas abzielte. Vorausgegangen war dem Ganzen eine „Iniciativa Lexislativa Popular“ (ILP), bei der in Katalonien 180'000 Unterschriften zusammenkamen. Mehr

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Neues BIO-Logo für die EU

Seit dem 1. Juli 2010 ist die Verwendung des Logos „Biologische Landwirtschaft“ für alle in Europa im Voraus abgepackten biologischen Nahrungsmittel obligatorisch. Zurückzuführen ist dies auf die neue Regelung im Zusammenhang mit dem Label, die im europäischen Raum am 1. Januar 2009 in Kraft trat. Sie zielt darauf ab, die verschiedenen Normen zu vereinheitlichen, welche den Anbau biologischer Produkte im Rahmen der EU betrifft. Mehr

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Voll gestopft mit Pestiziden

Einmal mehr haben Analysen der Kantonschemiker ergeben, dass die meisten getesteten Produkte zu hohe Pestizidwerte aufweisen. Die Erzeugnisse stammten grösstenteils aus den grossen Gemüseplantagen Südeuropas. Das Gesetz schreibt zwar für jedes Pestizid einen Höchstwert vor. Es lässt aber Produkte zu, die mehrere Pestizide aufweisen. In einer einzigen Gemüsesorte oder einer Zitrusfrucht können bis zu acht verschiedene Pestizide vorkommen. Somit stellt sich die Frage, wie es die Produzenten überhaupt schaffen, die vorgeschriebenen Normen zu überschreiten. Mehr

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Juni 2010

30. Juni 2010 - Tierversuchsstatistiken in der Schweiz 2009

Endlich ein Rückgang

Gemäss den am 29. Juni 2010 vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) veröffentlichten Statistiken wurden im Jahr 2009 in der Schweiz bei Tierversuchen 706'104 Tiere verwendet. Nach über zehn Jahren, in denen die Zahlen ständig stiegen, ist die Anzahl Tiere endlich etwas rückläufig. Mehr

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18. Juni 2010

Curia Vista – Geschäftsdatenbank

10.3576 – Interpellation - Eingereicht von : Graf Maya
Stiftung Forschung 3R. Quo Vadis?

Begründung
Die Stiftung Forschung 3R bezweckt, die Forschung auf dem Gebiet der Alternativmethoden zu Tierversuchen durch Finanzierung von Forschungsprojekten zu fördern. Sie unterstützt vordringlich Projekte zur Erforschung neuer Methoden oder zur Weiterentwicklung bekannter Methoden (Validierung von Methoden), welche im Sinne der 3 R (Reduce, Refine, Replace/Vermindern, Verbessern, Vermeiden) gegenüber der heutigen Tierversuchspraxis praktisch anwendbare Verbesserungen versprechen.
Für das Jahr 2008 wurden Beiträge in der Höhe von 850 000 Franken an die Stiftung gegeben (je 425 000 Franken von Bund und Interpharma). Tatsächlich unterstützt wurde für 555 000 Franken, und auf Ende 2008 hat die Stiftung noch 560 000 Franken an nichtverbrauchten Beiträgen zur Verfügung. Mehr

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18. Juni 2010

Curia Vista – Geschäftsdatenbank

10.3575 – Interpellation - Eingereicht von : Graf Maya
Schweizerischer Nationalfonds und Forschung mit Tierversuchen bzw. Alternativmethoden

Begründung
Im Jahr 2009 wurden in der Schweiz 731 883 Tiere im Tierversuch verbraucht. Seit 2003 ist die Zahl Versuchstiere um knapp 20 Prozent gestiegen. Allein die Grundlagenforschung ist im Vergleich zum Vorjahr schon um 8 Prozent angestiegen, und die Tendenz in der Grundlagenforschung ist weiterhin steigend. Dies zeigen auch geplante und bereits bewilligte (Aus-)Bauvorhaben der Labortierhaltungen der Universitäten und der ETH. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bezeichnet sich als wichtigste Schweizer Institution in der Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Mehr

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Mai 2010

28. Mai 2010 - Lancierung der Petition gegen den Konsum von Froschschenkeln

"Nein, danke! Nicht auf meinem Teller"

Eine Milliarde. So viele Amphibien werden jedes Jahr in ihrer natürlichen Umgebung eingefangen, damit die Menschen sie verzehren können. Frankreich und die Vereinigten Staaten sind die wichtigsten Importeure. Auf den Schweizer Markt gelangen ebenfalls 8 bis 10 Millionen Frösche, die aus Indonesien und der Türkei stammen. Die grössten Mengen werden in der Westschweiz verzehrt.
Die in der Nacht eingefangenen Frösche werden mit Netzen oder Haken gefangen und zu Hunderten in Säcke gestopft. Viele sterben während dem Transport. Trotzdem haben sie mehr Glück als ihre Artgenossen, die lebendig zerlegt werden. Mehr

Download Petition
Laufzeit der Petition : 30. November 2011.

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Tierversuche

Aussterbende Frösche in Ägypten

Während die menschliche Bevölkerung in Ägypten explosionsartig zunimmt, sind andere Lebewesen vom Aussterben bedroht. Das Quaken der Frösche, die einst in grosser Zahl in den Gewässern des Nils lebten, war stets überall im Land zu hören. Seit einigen Jahren ist das vertraute Geräusch aber nahezu verschwunden. Mehr

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5. Mai 2010

Novartis wird zur Kasse gebeten

Das Pharmaunternehmen hat sich zur Zahlung von 72,5 Millionen Dollar verpflichtet, um den Strafverfolgungen des Justizministeriums der Vereinigten Staaten (DoJ) ein Ende zu bereiten. Novartis war angeklagt, im Rahmen des Marketings für sein Medikament Tobi (Medikament gegen zystische Fibrose) trügerische Ansprüche geltend gemacht zu haben, nachdem dieses für einen von den Behörden nicht bewilligten Gebrauch vertrieben worden war. „Die Pharmalabors dürfen im Rahmen ihrer Medikamente keine Werbung für Verwendungen betreiben, die sich nicht als sicher und effizient erwiesen haben“, liess ein Zuständiger des DoJ verlauten.

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Kulturen menschlicher Leberzellen

Eine Gruppe deutscher und amerikanischer Forscher hat bewiesen, dass es ein auf Kulturen menschlicher Leberzellen beruhendes System ermöglicht, die Toxizität medikamentöser Substanzen während zwei bis drei Wochen auf reproduzierbare Weise zu testen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Zellen aus dem menschlichen Organismus stammen, sind die erhaltenen Resultate viel nachhaltiger als diejenigen, die sich im Rahmen von Tierversuchen ergeben. Nicht selten kommt es vor, dass sich eine Substanz, die bei einem Tier in keiner Weise schädlich ist, für den menschlichen Organismus anschliessend als toxisch erweist. Mehr

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April 2010

Für die Ersatz von Tierversuchen durch Alternativmethoden

Resultat des Plakatwettbewerbs

Im Dezember 2009 lancierte die Liga ihren Plakatwettbewerb. Bis zum Ablauf der Einreichefrist am 25. März 2010 gingen rund 80 Projekte ein. Diese stammten von professionellen Agenturen, Grafikern, Amateuren sowie überzeugten Tierschützern aus Frankreich, Deutschland und Italien. Wir freuten uns sehr über die zahlreichen interessanten und in grafischer Hinsicht gelungenen Projekte. Mehr

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Christopher Andereggs wütendes Aufstossen

Jeweils im Frühling wird Dr. Anderegg von einer gewissen Fieberhaftigkeit gepackt und verteilt nach allen Seiten Flyer und Anzeigen "gegen" Tierversuche. Steigt ihm wie der blühenden Vegetation um ihn herum der Saft ins Gehirn? Dieses Jahr richtet sich seine Kampagne gegen eine andere Zielscheibe. Statt seiner ehemaligen Kollegen, die Tierversuche betreiben, hat er nun die Tierschutzorganisationen im Visier, die seiner Ansicht nach Alternativ- oder Ersatzmethoden unterstützen. Mehr

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15. April 2010

Ein Yoghurt bleibt ein Yoghurt

Die Firma Danone zieht ihr Gesuch zur Validierung ihrer Produkte Actimel und Activia zurück, nachdem die European Food Savety Authority (EFSA) verlauten liess, der therapeutische Wert dieser Produkte sei in keiner Weise wissenschaftlich bewiesen.
Für Danone stellt dies eine Niederlage dar. Das Unternehmen wird sich bei seinen Werbekampagnen künftig nicht mehr auf die gesundheitlichen Vorzüge der beiden Produkte berufen können. Diese machen über 10% des Umsatzes aus. Als Hauptkonkurrent von Danone ist auch Nestlé seit rund fünfzehn Jahren im Ernährungsbereich tätig. Mehr

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März 2010

16 märz 2010 - Fortsetzung unseres Dossiers (4)

Vivisektion in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt

Dr. Bize verurteilt

Nun ist das berühmte Dossier tatsächlich abgeschlossen. Und dies erst noch zu unserer vollsten Zufriedenheit! Nachdem der Solothurner Staatsanwalt während über zwei Jahren versuchte, das Dossier zum Fall Dr. Bize unter den Tisch zu kehren, hat er unsere Klage schliesslich durchgezogen.

Das Strafgericht von Solothurn-Lebern bestätigt, dass Dr. Bize gegen das Tierschutzgesetz verstossen hat. In der Folge hat es den Wissenschaftler zu einer Busse von Fr. 1'000.- verurteilt. Der Staatsanwalt war der Meinung, die gegen Dr. Bize vorgebrachten Beweismittel seien eindeutig. Der Forscher habe gehandelt, ohne sich an die ihm erteilte Bewilligung zu halten. Damit habe er den Tieren unnötige Schmerzen zugeführt.
Der Vertreter des Solothurner Veterinäramtes wurde in allen Punkten freigesprochen. Er habe gehandelt, nachdem er sich bei seinen hierarchischen Vorgesetzten und der Bundesbehörde vergewissert habe, dass sein Bewilligungsverfahren zulässig sei. In Tat und Wahrheit sei dieses aber illegal gewesen.
Das BVET, das sein Disziplinarverfahren während dem Strafverfahren eingestellt hatte, sollte dieses wieder aufnehmen. Schliesslich hat das Gericht bestätigt, dass eine seiner Mitarbeiterinnen ihre Verantwortung nicht wahrgenommen hat.

Da Dr. Bize auf einen Rekurs verzichtet hat, wird sein Dossier abgeschlossen. Trotz dem laufenden Verfahren schreckte der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) im November 2009 aber nicht davor zurück, für einen Betrag von FR. 375'000.- erneut Versuche dieses Wissenschaftlers an den gleichen Vögeln zu bewilligen. Wir werden beim SNF gegen das Verfahren zur Bewilligung dieser finanziellen Unterstützung intervenieren. Dieses entspricht weder den Regeln noch den Richtlinien, an die sich der SNF eigenen Aussagen gemäss hält.

Das gesamte Dossier kann auf unserer Website unter
www. lscv.ch/de/pages/tierversuche/bize/pressemitteilung.html heruntergeladen werden.

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Volksabstimmung vom 7. März 2010

Kein Tierschutzanwalt

Mit über 70,5% Nein-Stimmen wurde die Tierschutzanwalt-Initiative bachab geschickt. Der Bundesrat hatte sich klar dagegen ausgesprochen und zog es vor, lieber auf Information, Prävention und Kontrollen zu setzen. „Vorziehen“ heisst aber noch lange nicht „handeln“. Somit wird nichts geschehen – der Bundesrat beschäftigt sich inzwischen bereits lieber mit anderen Themen, die ihm am Herzen liegen.
Wenn die Bevölkerung mehrheitlich nur die Kritiken derjenigen im Kopfe hat, welche die Initiative ablehnten (Kosten, Verfahrensmissbrauch usw.), ist dies allenfalls auf die mangelnde Mobilisierung der Tierschutzverbände zurückzuführen. Diese verhielten sich, wie wenn sie das Thema gar nicht betreffen würde. Der Schweizer Tierschutz (STS), der die Initiative lancierte, glaubte hingegen leider tatsächlich, um die Abstimmung zu gewinnen, genüge es, sich an bekannte Persönlichkeiten zu wenden oder in den Medien teure Inserate zu schalten. Was eindeutig fehlte, war die Mobilisierung überzeugter Tierschützer vor Ort. Für die misshandelten Tiere, deren Peiniger höchstens eine symbolische Busse riskieren, ist dies äusserst bedauernswert. Im Übrigen wissen bis heute wohl nur wenige Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dass bei einer Misshandlung ein Schweizer Tierschutzverband gar nicht als Zivilkläger auftreten kann. In anderen Ländern wie beispielsweise Frankreich ist dies hingegen sehr wohl der Fall. Als Reaktion auf die Kritik eines solchen Missstandes versicherten der Bund und diejenigen, die sich gegen einen Tierschutzanwalt ausgesprochen hatten, die neuen Bestimmungen würden die Behörden dazu zwingen, Tierquäler strafrechtlich zu verfolgen. Wie dies in Tat und Wahrheit aussieht, hat man im April gesehen. Da hatten einige alkoholisierte Festbrüder auf „barbarische Weise“ ein Lamm getötet, das sie auf einem jurassischen Bauernhof gestohlen hatten. Vor Gericht müssen sie sich aber einzig wegen Diebstahl und Sachbeschädigung verantworten.

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Dezember 2009

1. Dezember 200 - Für den Ersatz von Tierversuchen durch neue Alternativmethoden

Plakatwettbewerb

Die Schweizer Liga gegen Vivisektion (SLGV) lanciert einen Wettbewerb, an dem sich alle beteiligen können. Dieser soll dazu dienen, die Plakatkampagne zu gestalten, die vom 19. Mai bis am 2. Juni 2009 in der Deutsch- und Westschweiz stattfinden wird. Bei dieser Gelegenheit werden in den Kantonen Zürich, Basel, Bern, Waadt, Genf, Freiburg, St. Gallen, Wallis, Neuenburg und Aargau 1200 Plakate in den Formaten F4 (89,5x128 cm) und F12 (268,5x128 cm) aufgehängt. Mehr

Für die französischen, sowie die deutschen Plakate gibt es folgende Preise zu gewinnen :
Erster Preis : Fr. 3'000.-, zweiter Preis : Fr. 1'000.-
Dritter Preis : Fr. 500.-
Die Plakatprojekte sind bis am 15. März 2010 einzureichen.

Die Preisübergabe für die französischsprachigen Plakate findet am Mittwoch, 24. März 2010 in Genf statt, und zwar in der Galerie ANIMISTespace, Rue Louis-Aubert 4, 1206 Genf, T +41 (0)22 346 16 07. Eröffnung der Ausstellung um 18:00 Uhr. Die Preisübergabe erfolgt um 19:00 Uhr.
Die Plakate bleiben bis am 27. März 2010 ausgestellt. Öffnungszeiten : Mittwoch, 24. März (Vernissage und Preisübergabe) : 18:00 bis 21:00 Uhr, Donnerstag, 25. und Freitag, 26. März : 13:30 bis 19:30, Samstag, 27. März : 16:00 bis 19:30 Uhr


Die Preisübergabe für die deutschsprachigen Plakate findet am Mittwoch, 31. März 2010 in Zürich statt, und zwar im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich, T +41 (0)43 322 08 13. Eröffnung der Ausstellung ab 18:00 Uhr. Die Preisübergabe erfolgt um 19:00 Uhr.
Die Plakate bleiben bis am 3. April 2010 ausgestellt. Öffnungszeiten : Mittwoch, 31. März (Vernissage und Preisübergabe) : 18:00 bis 21:00 Uhr, Donnerstag 1., Freitag 2. und Samstag 3. April : 13:00 bis 18:00 Uhr

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November 2009

23 November 2009 - Kampagne für die Einstellung des Gänseleberverkaufs bei der Migros

Migros ohne Gänseleber

Für das Geflügel stellt das Jahresende keine festliche Zeit dar. Gebraten und gefüllt wird es in allen möglichen Formen zubereitet, um auf unseren Tellern zu enden.
Fleisch gehört zu unserem Ernährungsalltag. Sich nur an vegetarische oder vegane Nahrungsmittel zu halten, stellt oft ein mühsames Unterfangen dar. In vielen Restaurants beschränkt sich das „vegetarische Menü“ bis heute auf einen Teller Teigwaren mit Tomatensauce. Auch bei Essenseinladungen stellt ein Gast, für den ein spezielles Mahl erforderlich ist, den Gastgeber vor Probleme. Dabei ist überhaupt nicht einzusehen, warum ein Essen für einmal nicht vegetarisch sein sollte. Verschiedene Nahrungsmittel sollten aber auch überzeugte Fleischliebhaber auf ihrem Teller verweigern. Gewisse Tiere werden unter so unwürdigen Bedingungen gezüchtet und geschlachtet, dass dies den Genuss, der mit den entsprechenden Speisen verbunden ist, hoffnungslos verderben dürfte. Dem ist aber bei Weitem nicht so. Mehr

Vegetarische Stadt
Aus ökologischen oder ethischen Gründen beginnen Städte und Unternehmen, den Vegetarismus als Ernährungsweise zu fördern.
Im Mai 2009 führte die belgische Stadt Gent die „vegetarischen Donnerstage“ ein. Einmal pro Woche wird in den öffentlichen Kantinen (Verwaltungen, Schulen usw.) beim Essen auf Fleisch, Fisch und Eier verzichtet. Bis anhin beteiligen sich rund hundert private Restaurants an der Aktion.
Seit Juli wird in den Kantinen des Sportkleidungsherstellers PUMA auf Fleisch verzichtet. Die rund 10'000 Mitarbeitenden der Firma werden gebeten, ihren Fleischkonsum zu reduzieren und so zum Erhalt der Umwelt beizutragen. Gemäss einem Bericht der Welternährungsorganisation (FAO) sind 18% der Treibhausgasemissionen auf Viehzucht und Fleischkonsum zurückzuführen.

Abonnieren Sie Vegi-Info
Wer neue vegetarische Rezepte entdecken oder sich über dieses Thema informieren möchte, abonniert am besten die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus (SVV). Diese erscheint auf Deutsch und Französisch und kostet jährlich nur Fr. 25.-.
Kontaktadresse: Vegi-Info, Bahnhofstrasse 52, CH – 9315 Neukirch, www.vegetarismus.ch

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Oktober 2009

Animalia 2009

Mit 24'000 Eintritten am 17. und 18. Oktober bleibt Animalia die wichtigste Tierausstellung in der Schweiz. Viele Besucherinnen und Besucher entdeckten unseren Stand und erfreulicherweise fanden sich auch zahlreiche Mitglieder der Liga bei uns ein.
Erstmals war ein Teil unseres Standes Kosmetika gewidmet, die nicht an Tieren getestet wird. Wir hatten uns dafür entschieden, nur Produkte auszustellen, die über keine chemischen Substanzen verfügen oder BIO-zertifiziert sind (Ecocert, BDIH und Natrue). Die Schweizer Marken FARFALLA und LI COSMETIC sowie die deutsche Marke PRIMAVERA LIFE wurden in Form von Mustern oder zum Verkauf angeboten. Da die Liga aber nicht für den Verkauf von Produkten bekannt ist, bestand unser Hauptziel darin, das Zielpublikum mit den Produkten vertraut zu machen. Mehr

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13. Oktober 2009 – Versuche mit Affen an der ETH und der Universität Zürich

Bundesgericht lehnt ab

Nach einem dreijährigen Verfahren legte das Bundesgericht (BG) vor kurzem definitiv ein Dossier ad acta, das sich mit Versuchen an Affen befasste. Die Rechtsinstanz lehnte den Rekurs von zwei Wissenschaftlern des neuroinformatischen Instituts der ETH und der Universität Zürich ab.

Im Januar 2006 hatten die Forscher im Kanton Zürich den Antrag gestellt, Tierversuche an Makaken durchführen zu können. Sie wollten zwei Forschungsprojekte zur Plastizität und den Microcircuits (Mikroschaltkreisen) lancieren. In der Schweiz stellen Wissenschaftler pro Jahr rund 800 bis 900 neue Anträge auf Tierversuche, von denen im Schnitt nur eine Handvoll abgelehnt wird. In Anbetracht dieser Tatsache war damit zu rechnen, dass die beiden besagten Gesuche eine reine Formalität darstellten. Mehr

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September 2009

19. September 2009 - Aktionstag und Demonstration für die Abschaffung aller Tierversuche

Zugetive 2009

Am Samstag, den 19. September 2009, fand auf der Place Georges-Python in Freiburg unser Aktions- und Informationstag „Zusammen gegen Tierversuche“ statt. Dieser wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt.
Wie schon bei der ersten Ausgabe von ZUGETIVE letztes Jahr in Bern befanden sich die Informationsstände der drei Veranstalter ATRA, AGSTG und SLGV in einem gemeinsamen grossen Zelt. Andreas Item und Massimo Tetamanti befassten sich in ihrem Vortrag mit den Alternativmethoden. Im Zelt wurden verschiedene Verfahren vorgestellt, darunter insbesondere zwei Übungsmodelle der Mikrochirurgie. Diese dienen dazu, die Schweine und Ratten zu ersetzen, welche normalerweise bei solchen Versuchen verwendet werden. Mehr

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16. September 2009 - Zugetive 2009

Übergabe der Petition «Stoppt die Affenversuche an der Universität Freiburg»

Im Rahmen unserer Petition, die wir im Juni 2009 anlässlich der Ankündigung von ZUGETIVE 2009 lancierten, sammelten wir innerhalb von drei Monaten 19'116 Unterschriften. Am Mittwoch, den 16. September 2009, um 14.00 Uhr reichten wir die Petition beim Grossen Rat des Kantons Freiburg ein.
Mehr

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Bericht über die Ergebnisse des Anhörungsverfahrens
zum Entwurf der Verordnung des BVET über die Versuchstierhaltungen und die Erzeugung gentechnisch veränderter Tiere sowie über die Verfahren bei Tierversuchen (Tierversuchsverordnung)

http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1704/Ergebnis1.pdf

Bericht über die Ergebnisse des Anhörungsverfahrens
zum Entwurf der Verordnung über das elektronische Informationssystem zur Verwaltung der Tierversuche (VerTi-V)

http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1704/Ergebnisbericht2.pdf

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Schweiz – Finanzielle Unterstützung von Alternativmethoden
Stiftung Forschung 3R  

Die grosse Wüste

Im Allgemeinen rechtfertigen die wissenschaftlichen Kreise Tierversuche mit den Fortschritten, welche auf diese Weise für die medizinische Forschung erzielt werden können. Gegner der Vivisektion hingegen beklagen nebst den damit für die Tiere verbundenen Leiden die Gefährlichkeit solcher Experimente für die menschliche Gesundheit. Mit dem Drohfinger weisen sie auf zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, ihre Nutzlosigkeit und sogar Fehler hin, welche die Entwicklung neuer Medikamente behindert haben.

Eine Frage wird jedoch selten gestellt: Wo würde die wissenschaftliche Forschung heute stehen, wenn die Entwicklung neuer Studienmodelle gefördert worden wäre, die anstelle von Tiere menschliche Gewebe oder Computerdaten einsetzen. Mehr

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August 2009

Statistiken der Tierversuche in der Schweiz 2008

Jedes Jahr mehr Tiere

Mit 731'883 Tieren im Jahre 2008 haben die Universitäten ihren „Konsum“ erneut erhöht. Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) kommentiert dies gelassen, die Tierversuche an den Universitäten hätten „mit 8% deutlich zugenommen“. In der Pharmaindustrie seien sie aber „um 11% zurückgegangen“.
Bereits 2007 hatte das BVET erklärt, die Verwendung von Tieren an den Universitäten „habe mit 10% deutlich zugenommen“. In der Pharmaindustrie „sei sie aber um 8% zurückgegangen“. Mehr

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Universitäten und Tierversuche

Die meisten der befragten Personen nehmen oft mit Überraschung zur Kenntnis, dass an der Universität der Stadt, in der sie wohnen, zahlreiche Tierversuche durchgeführt werden.
Es gibt jedoch Zehntausende von Forschungsgruppen, die an Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen weltweit Tierversuche betreiben. Allein in der Schweiz beschäftigen die Kantone Basel, Zürich, Waadt, Genf, Freiburg und Neuenburg an ihren Hochschulen Hunderte von Forscherteams, die an verschiedenen Fakultäten tätig sind. Mehr

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Betrügerische Publikationen

Um Geld zu erhalten, müssen die an den öffentlichen Einrichtungen tätigen Forscher ihre Arbeiten regelmässig in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichen. Ihre Karrieren hängen nämlich insbesondere von der Zahl ihrer Publikationen – und der Qualität der Zeitungen, in denen sie ihre Artikel veröffentlichen – ab.

Wenn ein Wissenschaftler viel veröffentlicht, steigt sein Ruhm bei den Kollegen. Er wird an einer Universität zum Professor ernannt und in zahlreiche Stiftungsräte berufen. In Universitätskreisen wird er zum gefragten Star und sein Einkommen steigt in beträchtlichem Ausmass.
Wissenschaftler, die nur wenig publizieren, haben hingegen Mühe, ihre Forschung finanzieren zu können. Sie verfügen über immer weniger Assistenten, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen, werden verachtet, wenden der Forschung den Rücken zu oder lassen sich von anderen Wissenschaftlern anstellen, die sie als Untergebene behandeln. Mehr

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Fortsetzung unseres Dossiers (3)

Vivisektion in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt


Im Jahr 2008 (siehe Ausgaben Nr. 20 und 22 unserer Zeitung) veröffentlichten wir ein Dossier zu einer Klage, die wir beim Solothurner Staatsanwalt und beim Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) gegen den Waadtländer Wissenschaftler Dr. Bize eingereicht hatten.
Mehrere Monate warteten wir vergeblich darauf, dass sich der Staatsanwalt mit dem Dossier beschäftigte. Nachdem dieser am 17. Dezember 2008 aber die Tierversuchskommission des Kantons Zürich damit beauftragte, ein Gutachten zur Gültigkeit der von Dr. Bize durchgeführten Versuche zu erstellen, überstürzten sich die Ereignisse. Mehr

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Mai 2009

11 Mai 2009 - Start der Petition von AG STG, ATRA und SLGV

Stoppt die Affenversuche an der Universität Freiburg

Seit Jahren werden an der Universität Freiburg Affen gezüchtet und gekauft, die für eine Vielzahl von Experimenten herhalten müssen: Das Rückenmark wird ihnen durchtrennt, Elektroden werden in ihr Gehirn implantiert, und durch Entzug werden die Tiere für die Versuche gefügig gemacht. Diese Grundlagenforschung hat nur selten zum Ziel, neue Medikamente zu entwickeln.

Diese Versuche müssen gestoppt werden! Sie haben den Steuerzahler bereits Millionen von Schweizer Franken gekostet, zuzüglich der Geldbeträge, welche die Universität selber investiert hat.

Die Unterzeichnenden verlangen daher von den Freiburger Kantonsbehörden, dass keine weiteren Bewilligungen für Affenversuche erteilt werden und dass der Universität Freiburg keine weitere finanzielle Unterstützung für die Versuche gewährt wird. Stattdessen muss die Universität Freiburg die Entwicklung innovativer, tierversuchsfreier Testmethoden, wie z.B. Zell- und Gewebemodelle, bildgebende Verfahren sowie Bioinformatik, unterstützen und Tierversuche in der medizinischen Forschung durch Modelle ersetzen, die ethisch und wissenschaftlich tragbar sind.

Petition bitte bis spätestens 10. September 2009 zurücksenden.
Die Petitionen werden am Mittwoch, dem 16. September 2009, an die Freiburger Behörden übergeben.
Download (pdf) 144 ko

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April 2009

14. April 2009 - Medienmitteilung

Behörden verhindern die Reduktion unnötiger Tierversuche

Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVet) reorganisiert die administrative Verwaltung von Tierversuchen mittels einer massiven Ausweitung der entsprechenden Datenbank (VerTi-V). Nur: statt durch Transparenz Doppelspurigkeiten zu vermeiden und durch Offenlegung fehlgeschlagener und nicht publizierter Tierexperimente die Patientensicherheit zu erhöhen, tut es das Gegenteil. Durch eine extrem restriktive Vergabe von Zugriffsrechten auf die Daten werden nicht nur ein besserer Tierschutz sondern auch eine bessere Patientensicherheit verhindert. Mehr

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März 2009

Aufruf an Juristen, Rechtsanwälte oder Notare, die mit der Liga sympathisieren

Aufgrund verschiedener Dossiers, die in Bearbeitung begriffen sind, sind wir auf einen Rechtsanwalt oder Notar angewiesen. In gewissen Fällen geht es darum, ein juristisches Gutachten einzuholen oder ein Schreiben zu verfassen. Für die beauftragte Person ist damit kein grosser Zeitaufwand verbunden. Wir bezahlen die Arbeit gemäss den geltenden Tarifen. Aus Spargründen verzichten wir manchmal auf solche Dienstleistungen, obwohl sie bei gewissen Dossiers von Vorteil wären. Wir starten deshalb einen Aufruf an unsere Mitglieder oder Sympathisanten, die als Juristen, Rechtsanwälte oder Notare im Einsatz stehen: Kontaktieren Sie uns, wenn Sie etwas Zeit zur Verfügung haben! Herzlichen Dank im Voraus. 

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Möchten Sie sich an Informationsständen der SLGV beteiligen?

Die Öffentlichkeit über das Thema Tierversuche aufzuklären, ist sehr wichtig. In diesem Bereich sind nur Änderungen möglich, wenn unsere Behörden feststellen, dass die breite Öffentlichkeit nicht mehr mit den in der medizinischen Forschung verwendeten Methoden einverstanden ist. Aus diesen Gründen suchen wir unter unseren Mitgliedern oder Sympathisanten Leute, die sich an Informationsständen beteiligen möchten. Mehr

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DVDs die wir entlehnen können

Die SLGV stellt allen in der Schweiz residierenden Personen folgende Filme in Deutsch, Französisch oder Englisch als Leihgabe zur Verfügung.
Einige der Filme über Tierversuche oder Alternativmethoden sind ziemlich alt. In etlichen Fällen wird man an illegale Praktiken von damals erinnert, ausgeführt von Tierhändlern oder von Pharmaunternehmen. In anderen Fällen erscheint es, als wären Bilder heute gedreht worden.
Fazit: diese Filme sind auch heute noch von Interesse für jedermann der sich über Tierversuche, über Alternativmethoden und über Tierschutz im allgemeinen informieren möchte.

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Februar 2009

Tierschutz in der Schweiz

Positive Aktionen im Jahr 2008

Man könnte den Eindruck haben, der Tierschutz komme in unserem Land nicht recht voran. Die wiederholten Akte der Grausamkeit, die Skandale im Zusammenhang mit schlechter Tierhaltung und Fälle, die auf ein schlampiges Vorgehen der Behörden bei der Gesetzgebung hinweisen, könnten das Gefühl nahe legen, die Tierschutzaktionen seien vergeblich und das Schicksal der Tiere interessiere insbesondere unsere politischen Vertreter in Bern nur mässig.
Die Realität ist aber vielschichtiger. In der Tat finden nur wenige Tierschutzaktionen öffentliche Beachtung. Die Aktion von SOS Chats (NE), bei der ein Verbot des Handels mit Katzenpelzen gefordert wurde, stiess auf ein starkes Medienecho. Über alle übrigen Vorstösse im Bereich des Tierschutzes berichteten die Medien aber nur am Rande oder überhaupt nicht.
Trotzdem wurden im letzten Jahr konkrete Aktionen zugunsten der Tiere vorgeschlagen, diskutiert und in gewissen Fällen von unserem Parlament auch akzeptiert. Mehr

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Erstes, von der SLGV im Jahr 1981 produziertes Video

Hat sich in den Laboratorien wirklich etwas geändert ?

Aus unserem Archiv hervorgeholt, haben wir unser Erstes, im Jahr 1981 produziertes, Video auf unsere Internetseite aufgeschaltet. Während etwa 10 Minuten sehen Sie kommentarlos verschiedene Aufnahmen von Experimenten an Ratten, von Zuchtbetrieben für Nagern und Katzen, sowie vom Einfangen freilebender Affen, um die Laboratorien zu beliefern.
Mehr als dreissig Jahr später - hat sich wirklich etwas geändert ?
Leider nein. Würde man die Apparaturen und die Erscheinung der Experimentatoren auf die Moderne abändern, hätte man den Eindruck, man wäre in irgend einem Labor in der Schweiz oder sonstwo auf der Welt.
Video ansehen

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Dezember 2008

Fortsetzung unseres Dossiers (2)

Vivisektion in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt


Im Juni dieses Jahres veröffentlichten wir unser Dossier zur Beschwerde, die wir beim Solothurner Staatsanwalt gegen einen Waadtländer Wissenschaftler einreichten, dessen Tierversuche zum Tode mehrerer Jungvögel geführt hatten.
Dieser Forscher schätzte es offensichtlich nicht besonders, dass sein Handeln öffentlich gemacht wurde. Am 16. Juni liess er uns ein entrüstetes Schreiben zukommen, in dem er unsere Pressemitteilung als „verleumderisch“ bezeichnete und damit drohte, sich Schritte gegen unser „willkürliches Vorgehen“ zu überlegen. Mehr

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Zur HPV-Impfung

Das Glück winkt bekanntlich nur im gegenwärtigen Augenblick. Dieser magische Moment führt dazu, dass wir unsere Angehörigen und die Schönheit der Natur schätzen. Augenblicke, in denen wir uns fernab jeglicher Alltagssorgen wohl fühlen und Harmonie erleben, sind eine Wohltat für unsere Gesundheit. Im Verborgenen lauert aber der Menschenfresser „Rentabilität“. Mehr

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November 2008

21 November 2008 - Neue Plakatkampagne 2008 gegen das Pelztragen

„Pelz ohne Leiden gibt es nicht“

Dieses Jahr führen wir erneut eine Kampagne gegen das Pelztragen durch. Sie wurde Mitte November in der Deutsch- und Westschweiz lanciert. Dabei werden rund tausend Plakate im F4-Format aufgehängt, wovon einige bis Ende Jahr zu sehen sein werden. Mehr

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Oktober 2008

14. Internationale Ausstellung für Haustiere

Animalia

Einmal mehr stiess die Liga mit ihrem Stand an der „Animalia“, die am 18./19. Oktober 2008 im Lausanner Palais de Beaulieu stattfand, auf reges Interesse. Rund 25'000 Besucherinnen und Besucher kamen bei uns vorbei. Viele nahmen sich Zeit für ein Gespräch, wurden in die Verwendung von Alternativmethoden eingeführt und informierten sich über Tierversuche. Mehr

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September 2008

Aktionstag und Demonstration für die Abschaffung aller Tierversuche vom 27. September 2008

„Zusammen gegen Tierversuche“

Zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten fanden sich am Samstag, den 27. September, auf dem Waisenhausplatz in Bern ein. Mehrere hundert Personen beteiligten sich an unserer Demonstration durch die Strassen der Bundeshauptstadt. Mehr

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Juli 2008

Pharmagruppe Sanofi-Aventis

Zu viele Informationen sind schlecht für den Gewinn


In einem im März 2008 verbreiteten internen Dokument setzte sich die Pharmagruppe Sanofi-Aventis zum „Hauptziel“, „die grosse Presse zu neutralisieren“. Zu dieser wenig freundschaftlichen Absicht gelangte das Unternehmen nach der Veröffentlichung gewisser kritischer Artikel gegen das Medikament „Acomplia“. Das Produkt von Sanofi dient dazu, das Übergewicht gewisser Diabetiker zu bekämpfen. Mehr

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Juni 2008

Klage eines Pelzhändlers gegen die Plakatkampagne 2007 der SLGV

„Tigre Royal SA“ abgeblitzt

Im Januar dieses Jahres berichteten wir über die Beschwerde, die ein Neuenburger Pelzhändler im Dezember 2007 gegen unsere Kampagne gegen das Pelztragen und diejenige des Neuenburger Tierschutzes (SPAN) eingereicht hatte. Die „Tigre Royal SA“ bezeichnete die Kampagnen als eine „Verleumdung“ des Pelztragens durch „irreführende und unnötig verletzende Behauptungen“.
In der Eröffnung ihrer Verfügung vom 19. Mai 2008 lehnte die Dritte Kammer der Schweizerischen Lauterkeitskommission die beiden Beschwerden. Mehr

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Neue Tierschutzverordnung

Viel Wirbel um nichts

Sind wirklich 226 Artikel erforderlich, um so viele kosmetische Verschönerungsmassnahmen und administrative Schwerfälligkeiten festzuhalten? Nach einem ersten Verordnungsentwurf im Juli 2006 und einer sechsmonatigen Vernehmlassung wurde Ende 2007 eine Zusammenfassung der Stellungnahmen und der Verhandlungen mit den verschiedenen Parteien herausgegeben. Der vom BVET verfasste und im April veröffentlichte Schlusstext scheint der Realität in keiner Weise Rechnung zu tragen. Mehr

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Mai 2008

Pressemitteilung

Vivisektion in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt


Kann es sein, dass in unserem Land, das als Beispiel für „strenge Gesetze“ und einen „engen Rahmen für Tierversuche“ genannt wird, für eine Forschung von zweifelhaftem wissenschaftlichem Interesse chirurgische Eingriffe an lebenden Tieren vorgenommen werden?
Dieser vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) finanzierte Versuch wurde vom kantonalen Veterinäramt (KVA) von Solothurn und dem Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) bewilligt. Entgegen aller ethischen Erwägungen wurde er von einem Forscher der Universität Lausanne durchgeführt.
Im Rahmen des Experiments wurde lebenden Vögeln ohne jegliche Betäubung oder aseptische Kautelen ein Schnitt beigebracht. Begründet wurde dies einzig damit, dass der Wissenschaftler die Versuche „bereits in Waadt durchgeführt habe, ohne besondere Schmerzen der Tiere festzustellen“. Die Tatsache, dass zwei Vögel halbtot aufgefunden worden, widerspricht diesen Behauptungen und ist ein Beweis für die himmelschreienden Praktiken im Bereich der wissenschaftlichen Forschung. Mehr

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April 2008

Lieber ein teures Placebo als ein billiges

Wie die Resultate einer recht überraschenden Studie zeigen, beruht die Wirksamkeit eines Medikaments nicht nur auf dessen chemischer Zusammensetzung. Mehr

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März 2008

SOS Chats Noiraigue

Petition gegen Handel mit Katzenfellen eingereicht

Am 6. März 2008 reichte SOS Chats beim Parlament in Bern eine Petition mit 118'279 Unterschriften ein. Darin wird verlangt, den Export von Katzenfellen und deren Handel in der Schweiz zu verbieten. Das neue Tierschutzgesetz verbietet zwar den Import, erlaubt aber den Export und Handel auch weiterhin. Mehr

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28. Januar 2008

Anzeige eines Pelzhändlers gegen die Antipelzkampagne der SLGV

Offensichtlich ermutigt durch die Attacken von SwissFur gegen zwei, von Tierschutzorganisationen durchgeführte Antipelzkampagnen im letzten Oktober, hat der Neuenburger Pelzhändler "Au Tigre Royal" die Gelegenheit ergriffen, um gegen die von der Schweizer Liga gegen Vivisektion aufgezogene Antipelzkampagne bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission Beschwerde einzureichen. Mehr

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November 2007

24. November 2007

Dr. Montesano mit Preis der Egon-Naef-Stiftung 2007
für In-vitro-Forschung ausgezeichnet


Am 24. November 2007 wurde im Genfer Hotel Royal Manotel zum neunten Male der Egon-Naef-Preis verliehen. Ausgezeichnet wurde die In-vitro-Forschung von Dr. Roberto Montesano. Mehr

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21. November 2007 - Start unserer neuen, nationalen Werbekampagne gegen das Pelztragen

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Oktober 2007

Protokoll der Vorträge von MEGAT in Linz

Am 28., 29. und 30. September fand in Linz der 14. Kongress von MEGAT für Alternativen zu Tierversuchen statt.
Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter begab sich ebenfalls nach Österreich, um sich dort über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich zu informieren. Während den drei Tagen wurden die verschiedensten Themen behandelt: die Politik der chemischen Produkte in der Europäischen Union (REACH), die Ökotoxikologie, die Good Practices der Zellkultur, die Nanotoxikologie, die Toxikologie ganz allgemein, die ethischen und gesetzlichen Aspekte von Tierversuchen, die 7. Änderung bezüglich Kosmetika sowie die Toxizität chemischer Produkte, die auf bestimmte Organe ausgerichtet sind. Mehr

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Das BVET publiziert die Statistiken der Tierversuche in der Schweiz im Jahr 2006

Noch mehr Tiere als im Jahr 2005!


Analyse der Zahlen durch die SLGV

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September 2007

Kein Geld aus öffentlichen Kassen für Tierversuche im Ausland

Wissenschaftler der Universitäten Genf und Lausanne wollten ihre Versuche in aller Ruhe jenseits der Grenze in den Labors des BioPARKS im französischen Archamps durchführen. Damit hatten sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Die von der Liga angezeigten Gelehrten mussten – zumindest vorderhand – an den häuslichen Herd zurückkehren. Mehr

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Verwendung von Alternativmethoden, um Kosmetika zu testen

Die neue europäische Gesetzgebung, die Tierversuche zum Testen kosmetischer Produkte verbietet, zeigt allmählich Wirkung.
Nach der Kosmetikfirma L’Oréal, die sich die Finanzierung oder den Aufkauf spezieller Labore zur Entwicklung von In-vitro-Kulturen zum Ziel gesetzt hat, ist die Reihe nun an Unilever (Eigentümer von Marken wie Dove, Signal, Rexona usw.). Die Firma hat ein vom amerikanischen Unternehmen Entelos hergestelltes Computermodell angeschafft, mit dem die menschliche Haut auf ihre Sensibilität untersucht werden kann. Mehr

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August 2007

Einreichung der Tierschutzanwaltinitiative

Am 26. Juli dieses Jahres reichte der Schweizer Tierschutz (STS) bei der Bundeskanzlei in Bern rund 148'294 Unterschriften für seine Tierschutzanwaltinitiative ein. Von der Liga, welche die Initiative aktiv unterstützt hatte, waren Max Moret und Maja Schmid anwesend. Mehr