NEWS

Schweizer Liga gegen Vivisektion und für die Rechte des Tieres
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Nächste Messen, an denen die SLGV einen Stand haben wird
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Samstag, 25. und Sonntag, 26. September 2010

9. Fête de la Bio et du Bien-être in Evian (F)

Veranstaltungsort: Salle Passerat, Route des Tours, 74500 Evian les Bains
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag: 9.00 – 18.00 Uhr
Eintritt und Parkplatz gratis

Die SLGV wird erstmals an dieser Messe teilnehmen. Wir danken dem Organisator, Herrn Eugène Herrero (seine Firma Callyopé - l’Arche Bleue ist seit mehreren Jahren auf unserer Liste von Kosmetika aufgeführt, die nicht an Tieren getestet wird), ganz herzlich für den Standort, den er uns gratis zur Verfügung gestellt hat.
Auf 1200 m2 verteilt werden im Rahmen von 120 Ständen und Ateliers verschiedene Bioprodukte, alternative Therapien usw. angeboten. Zudem sind mehrere Vorträge geplant. Die Besucherinnen und Besucher können sich das ganze Wochenende hindurch in einem Biorestaurant verpflegen.

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Samstag, 16. und Sonntag, 17. Oktober 2010

ANIMALIA

16. Internationale Messe für Haustiere
Veranstaltungsort: Palais de Beaulieu, Lausanne (VD)
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag: 9.00 – 18.00 Uhr

Die SLGV wird zum vierten Mal hintereinander an dieser Messe teilnehmen. Mit über 20'000 Besucherinnen und Besuchern handelt es sich um die grösste Tierausstellung in der Schweiz. Dieses Jahr möchten wir insbesondere einen Teil der Plakate ausstellen, die im Rahmen unseres Wettbewerbes „Für die Ersetzung von Tierversuchen durch neue Alternativmethoden“ bei uns eingegangen sind.

Wir hoffen auf Ihr zahlreiches Erscheinen anlässlich der beiden Messen. Verschiedene Vorstandsmitglieder werden bei dieser Gelegenheit gerne Ihre Fragen zur Funktionsweise der Liga und zu den laufenden Aktionen beantworten.

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August 2010

31 August 2010

Stellungnahme der SLGV

Von Mai bis August 2010 lancierten das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) und das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) verschiedene Vernehmlassungsverfahren. In diesem Zusammenhang nahm die SLGV zu folgenden Gesetzen und Verordnungen Stellung:

1. Revision des Tierseuchengesetzes
2. Verordnung über Höchstbestände in der Fleisch- und Eierproduktion
3. Revision des Tierschutzgesetzes
Mehr

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Alternativen zu Tierversuchen

VirtualToxLab
oder wenn die Informatik Tierversuche auf vorteilhafte Weise ersetzt

Das Schweizer Forschungsinstitut Biographics Laboratory 3R mit Sitz in Basel hat die Software VirtualToxLab entwickelt. Dieses virtuelle In-silico-Labor ermöglicht es, innert wenigen Stunden und somit innert kürzester Zeit die Toxizität von pharmazeutischen Produkten, chemischen Komponenten und natürlichen Substanzen zu bestimmen. Mehr

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Juli 2010

Todesstoss für den Stierkampf

Am 28. Juli 2010 schlug das katalanische Parlament eine erste Bresche in die Praktik des Stierkampfes. Mit 68 Ja-Stimmen (bei 55 Nein und 9 Enthaltungen) nahmen die Abgeordneten den Gesetzesvorschlag an, der auf ein Verbot der Corridas abzielte. Vorausgegangen war dem Ganzen eine „Iniciativa Lexislativa Popular“ (ILP), bei der in Katalonien 180'000 Unterschriften zusammenkamen. Mehr

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Juni 2010

30. Juni 2010 - Tierversuchsstatistiken in der Schweiz 2009

Endlich ein Rückgang

Gemäss den am 29. Juni 2010 vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) veröffentlichten Statistiken wurden im Jahr 2009 in der Schweiz bei Tierversuchen 706'104 Tiere verwendet. Nach über zehn Jahren, in denen die Zahlen ständig stiegen, ist die Anzahl Tiere endlich etwas rückläufig.
Bei 80% der verwendeten Tiere handelt es sich um Nager. Nagetiere und Fische (diese werden in der Öko-Toxikologie verwendet) werden den schmerzhaftesten Versuchen unterzogen (Stufe 3). Verwendet wurden 384 Primaten (7 bei Stufe 3) sowie 716 Katzen und 5'399 Hunde. Auch am Vieh wurden zahlreiche Versuche durchgeführt. Diese betrafen 5'475 Rinder, 5'320 Schweine, 2'389 Pferde und Esel sowie 1'789 Schafe und Ziegen.
Im Jahr 2009 standen 3'329 Versuche vor der Validierung. Darüber hinaus erteilten die Kantone 1'051 neue Bewilligungen für Tierversuche. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies eine Zunahme von 19% dar. Zehn Anträge für Tierversuche wurden abgelehnt, davon deren sechs im Kanton Aargau (Dieser hat die Untersuchung und Kontrolle seiner Versuche dem Kanton Basel übertragen.).

Die vollständigen Statistiken können im Internet unter der Website des BVET eingesehen werden:
www.tv-statistik.bvet.admin.ch

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18. Juni 2010

Curia Vista – Geschäftsdatenbank

10.3576 – Interpellation
Stiftung Forschung 3R. Quo Vadis?

Eingereicht von : Graf Maya
Einreichungsdatum : 18.06.2010
Eingereicht im : Nationalrat

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Mai 2010

28. Mai 2010 - Lancierung der Petition gegen den Konsum von Froschschenkeln

"Nein, danke! Nicht auf meinem Teller"

Eine Milliarde. So viele Amphibien werden jedes Jahr in ihrer natürlichen Umgebung eingefangen, damit die Menschen sie verzehren können. Frankreich und die Vereinigten Staaten sind die wichtigsten Importeure. Auf den Schweizer Markt gelangen ebenfalls 8 bis 10 Millionen Frösche, die aus Indonesien und der Türkei stammen. Die grössten Mengen werden in der Westschweiz verzehrt.
Die in der Nacht eingefangenen Frösche werden mit Netzen oder Haken gefangen und zu Hunderten in Säcke gestopft. Viele sterben während dem Transport. Trotzdem haben sie mehr Glück als ihre Artgenossen, die lebendig zerlegt werden. Mehr

Download Petition
Laufzeit der Petition : 31. Mai 2011.

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Tierversuche

Aussterbende Frösche in Ägypten

Während die menschliche Bevölkerung in Ägypten explosionsartig zunimmt, sind andere Lebewesen vom Aussterben bedroht. Das Quaken der Frösche, die einst in grosser Zahl in den Gewässern des Nils lebten, war stets überall im Land zu hören. Seit einigen Jahren ist das vertraute Geräusch aber nahezu verschwunden. Mehr

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5. Mai 2010

Novartis wird zur Kasse gebeten

Das Pharmaunternehmen hat sich zur Zahlung von 72,5 Millionen Dollar verpflichtet, um den Strafverfolgungen des Justizministeriums der Vereinigten Staaten (DoJ) ein Ende zu bereiten. Novartis war angeklagt, im Rahmen des Marketings für sein Medikament Tobi (Medikament gegen zystische Fibrose) trügerische Ansprüche geltend gemacht zu haben, nachdem dieses für einen von den Behörden nicht bewilligten Gebrauch vertrieben worden war. „Die Pharmalabors dürfen im Rahmen ihrer Medikamente keine Werbung für Verwendungen betreiben, die sich nicht als sicher und effizient erwiesen haben“, liess ein Zuständiger des DoJ verlauten.

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Kulturen menschlicher Leberzellen

Eine Gruppe deutscher und amerikanischer Forscher hat bewiesen, dass es ein auf Kulturen menschlicher Leberzellen beruhendes System ermöglicht, die Toxizität medikamentöser Substanzen während zwei bis drei Wochen auf reproduzierbare Weise zu testen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Zellen aus dem menschlichen Organismus stammen, sind die erhaltenen Resultate viel nachhaltiger als diejenigen, die sich im Rahmen von Tierversuchen ergeben. Nicht selten kommt es vor, dass sich eine Substanz, die bei einem Tier in keiner Weise schädlich ist, für den menschlichen Organismus anschliessend als toxisch erweist. Mehr

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April 2010

Für die Ersatz von Tierversuchen durch Alternativmethoden

Resultat des Plakatwettbewerbs

Im Dezember 2009 lancierte die Liga ihren Plakatwettbewerb. Bis zum Ablauf der Einreichefrist am 25. März 2010 gingen rund 80 Projekte ein. Diese stammten von professionellen Agenturen, Grafikern, Amateuren sowie überzeugten Tierschützern aus Frankreich, Deutschland und Italien. Wir freuten uns sehr über die zahlreichen interessanten und in grafischer Hinsicht gelungenen Projekte. Mehr

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Christopher Andereggs wütendes Aufstossen

Jeweils im Frühling wird Dr. Anderegg von einer gewissen Fieberhaftigkeit gepackt und verteilt nach allen Seiten Flyer und Anzeigen "gegen" Tierversuche. Steigt ihm wie der blühenden Vegetation um ihn herum der Saft ins Gehirn? Dieses Jahr richtet sich seine Kampagne gegen eine andere Zielscheibe. Statt seiner ehemaligen Kollegen, die Tierversuche betreiben, hat er nun die Tierschutzorganisationen im Visier, die seiner Ansicht nach Alternativ- oder Ersatzmethoden unterstützen. Mehr

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15. April 2010

Ein Yoghurt bleibt ein Yoghurt

Die Firma Danone zieht ihr Gesuch zur Validierung ihrer Produkte Actimel und Activia zurück, nachdem die European Food Savety Authority (EFSA) verlauten liess, der therapeutische Wert dieser Produkte sei in keiner Weise wissenschaftlich bewiesen.
Für Danone stellt dies eine Niederlage dar. Das Unternehmen wird sich bei seinen Werbekampagnen künftig nicht mehr auf die gesundheitlichen Vorzüge der beiden Produkte berufen können. Diese machen über 10% des Umsatzes aus. Als Hauptkonkurrent von Danone ist auch Nestlé seit rund fünfzehn Jahren im Ernährungsbereich tätig. Mehr

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März 2010

16 märz 2010 - Fortsetzung unseres Dossiers (4)

Vivisektion in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt

Dr. Bize verurteilt

Nun ist das berühmte Dossier tatsächlich abgeschlossen. Und dies erst noch zu unserer vollsten Zufriedenheit! Nachdem der Solothurner Staatsanwalt während über zwei Jahren versuchte, das Dossier zum Fall Dr. Bize unter den Tisch zu kehren, hat er unsere Klage schliesslich durchgezogen.

Das Strafgericht von Solothurn-Lebern bestätigt, dass Dr. Bize gegen das Tierschutzgesetz verstossen hat. In der Folge hat es den Wissenschaftler zu einer Busse von Fr. 1'000.- verurteilt. Der Staatsanwalt war der Meinung, die gegen Dr. Bize vorgebrachten Beweismittel seien eindeutig. Der Forscher habe gehandelt, ohne sich an die ihm erteilte Bewilligung zu halten. Damit habe er den Tieren unnötige Schmerzen zugeführt.
Der Vertreter des Solothurner Veterinäramtes wurde in allen Punkten freigesprochen. Er habe gehandelt, nachdem er sich bei seinen hierarchischen Vorgesetzten und der Bundesbehörde vergewissert habe, dass sein Bewilligungsverfahren zulässig sei. In Tat und Wahrheit sei dieses aber illegal gewesen.
Das BVET, das sein Disziplinarverfahren während dem Strafverfahren eingestellt hatte, sollte dieses wieder aufnehmen. Schliesslich hat das Gericht bestätigt, dass eine seiner Mitarbeiterinnen ihre Verantwortung nicht wahrgenommen hat.

Da Dr. Bize auf einen Rekurs verzichtet hat, wird sein Dossier abgeschlossen. Trotz dem laufenden Verfahren schreckte der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) im November 2009 aber nicht davor zurück, für einen Betrag von FR. 375'000.- erneut Versuche dieses Wissenschaftlers an den gleichen Vögeln zu bewilligen. Wir werden beim SNF gegen das Verfahren zur Bewilligung dieser finanziellen Unterstützung intervenieren. Dieses entspricht weder den Regeln noch den Richtlinien, an die sich der SNF eigenen Aussagen gemäss hält.

Das gesamte Dossier kann auf unserer Website unter
www. lscv.ch/de/pages/tierversuche/bize/pressemitteilung.html heruntergeladen werden.

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Volksabstimmung vom 7. März 2010

Kein Tierschutzanwalt

Mit über 70,5% Nein-Stimmen wurde die Tierschutzanwalt-Initiative bachab geschickt. Der Bundesrat hatte sich klar dagegen ausgesprochen und zog es vor, lieber auf Information, Prävention und Kontrollen zu setzen. „Vorziehen“ heisst aber noch lange nicht „handeln“. Somit wird nichts geschehen – der Bundesrat beschäftigt sich inzwischen bereits lieber mit anderen Themen, die ihm am Herzen liegen.
Wenn die Bevölkerung mehrheitlich nur die Kritiken derjenigen im Kopfe hat, welche die Initiative ablehnten (Kosten, Verfahrensmissbrauch usw.), ist dies allenfalls auf die mangelnde Mobilisierung der Tierschutzverbände zurückzuführen. Diese verhielten sich, wie wenn sie das Thema gar nicht betreffen würde. Der Schweizer Tierschutz (STS), der die Initiative lancierte, glaubte hingegen leider tatsächlich, um die Abstimmung zu gewinnen, genüge es, sich an bekannte Persönlichkeiten zu wenden oder in den Medien teure Inserate zu schalten. Was eindeutig fehlte, war die Mobilisierung überzeugter Tierschützer vor Ort. Für die misshandelten Tiere, deren Peiniger höchstens eine symbolische Busse riskieren, ist dies äusserst bedauernswert. Im Übrigen wissen bis heute wohl nur wenige Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dass bei einer Misshandlung ein Schweizer Tierschutzverband gar nicht als Zivilkläger auftreten kann. In anderen Ländern wie beispielsweise Frankreich ist dies hingegen sehr wohl der Fall. Als Reaktion auf die Kritik eines solchen Missstandes versicherten der Bund und diejenigen, die sich gegen einen Tierschutzanwalt ausgesprochen hatten, die neuen Bestimmungen würden die Behörden dazu zwingen, Tierquäler strafrechtlich zu verfolgen. Wie dies in Tat und Wahrheit aussieht, hat man im April gesehen. Da hatten einige alkoholisierte Festbrüder auf „barbarische Weise“ ein Lamm getötet, das sie auf einem jurassischen Bauernhof gestohlen hatten. Vor Gericht müssen sie sich aber einzig wegen Diebstahl und Sachbeschädigung verantworten.

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Dezember 2009

1. Dezember 200 - Für den Ersatz von Tierversuchen durch neue Alternativmethoden

Plakatwettbewerb

Die Schweizer Liga gegen Vivisektion (SLGV) lanciert einen Wettbewerb, an dem sich alle beteiligen können. Dieser soll dazu dienen, die Plakatkampagne zu gestalten, die vom 19. Mai bis am 2. Juni 2009 in der Deutsch- und Westschweiz stattfinden wird. Bei dieser Gelegenheit werden in den Kantonen Zürich, Basel, Bern, Waadt, Genf, Freiburg, St. Gallen, Wallis, Neuenburg und Aargau 1200 Plakate in den Formaten F4 (89,5x128 cm) und F12 (268,5x128 cm) aufgehängt. Mehr

Für die französischen, sowie die deutschen Plakate gibt es folgende Preise zu gewinnen :
Erster Preis : Fr. 3'000.-, zweiter Preis : Fr. 1'000.-
Dritter Preis : Fr. 500.-
Die Plakatprojekte sind bis am 15. März 2010 einzureichen.

Die Preisübergabe für die französischsprachigen Plakate findet am Mittwoch, 24. März 2010 in Genf statt, und zwar in der Galerie ANIMISTespace, Rue Louis-Aubert 4, 1206 Genf, T +41 (0)22 346 16 07. Eröffnung der Ausstellung um 18:00 Uhr. Die Preisübergabe erfolgt um 19:00 Uhr.
Die Plakate bleiben bis am 27. März 2010 ausgestellt. Öffnungszeiten : Mittwoch, 24. März (Vernissage und Preisübergabe) : 18:00 bis 21:00 Uhr, Donnerstag, 25. und Freitag, 26. März : 13:30 bis 19:30, Samstag, 27. März : 16:00 bis 19:30 Uhr


Die Preisübergabe für die deutschsprachigen Plakate findet am Mittwoch, 31. März 2010 in Zürich statt, und zwar im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich, T +41 (0)43 322 08 13. Eröffnung der Ausstellung ab 18:00 Uhr. Die Preisübergabe erfolgt um 19:00 Uhr.
Die Plakate bleiben bis am 3. April 2010 ausgestellt. Öffnungszeiten : Mittwoch, 31. März (Vernissage und Preisübergabe) : 18:00 bis 21:00 Uhr, Donnerstag 1., Freitag 2. und Samstag 3. April : 13:00 bis 18:00 Uhr

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November 2009

23 November 2009 - Kampagne für die Einstellung des Gänseleberverkaufs bei der Migros

Migros ohne Gänseleber

Für das Geflügel stellt das Jahresende keine festliche Zeit dar. Gebraten und gefüllt wird es in allen möglichen Formen zubereitet, um auf unseren Tellern zu enden.
Fleisch gehört zu unserem Ernährungsalltag. Sich nur an vegetarische oder vegane Nahrungsmittel zu halten, stellt oft ein mühsames Unterfangen dar. In vielen Restaurants beschränkt sich das „vegetarische Menü“ bis heute auf einen Teller Teigwaren mit Tomatensauce. Auch bei Essenseinladungen stellt ein Gast, für den ein spezielles Mahl erforderlich ist, den Gastgeber vor Probleme. Dabei ist überhaupt nicht einzusehen, warum ein Essen für einmal nicht vegetarisch sein sollte. Verschiedene Nahrungsmittel sollten aber auch überzeugte Fleischliebhaber auf ihrem Teller verweigern. Gewisse Tiere werden unter so unwürdigen Bedingungen gezüchtet und geschlachtet, dass dies den Genuss, der mit den entsprechenden Speisen verbunden ist, hoffnungslos verderben dürfte. Dem ist aber bei Weitem nicht so. Mehr

Vegetarische Stadt
Aus ökologischen oder ethischen Gründen beginnen Städte und Unternehmen, den Vegetarismus als Ernährungsweise zu fördern.
Im Mai 2009 führte die belgische Stadt Gent die „vegetarischen Donnerstage“ ein. Einmal pro Woche wird in den öffentlichen Kantinen (Verwaltungen, Schulen usw.) beim Essen auf Fleisch, Fisch und Eier verzichtet. Bis anhin beteiligen sich rund hundert private Restaurants an der Aktion.
Seit Juli wird in den Kantinen des Sportkleidungsherstellers PUMA auf Fleisch verzichtet. Die rund 10'000 Mitarbeitenden der Firma werden gebeten, ihren Fleischkonsum zu reduzieren und so zum Erhalt der Umwelt beizutragen. Gemäss einem Bericht der Welternährungsorganisation (FAO) sind 18% der Treibhausgasemissionen auf Viehzucht und Fleischkonsum zurückzuführen.

Abonnieren Sie Vegi-Info
Wer neue vegetarische Rezepte entdecken oder sich über dieses Thema informieren möchte, abonniert am besten die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus (SVV). Diese erscheint auf Deutsch und Französisch und kostet jährlich nur Fr. 25.-.
Kontaktadresse: Vegi-Info, Bahnhofstrasse 52, CH – 9315 Neukirch, www.vegetarismus.ch

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Oktober 2009

Animalia 2009

Mit 24'000 Eintritten am 17. und 18. Oktober bleibt Animalia die wichtigste Tierausstellung in der Schweiz. Viele Besucherinnen und Besucher entdeckten unseren Stand und erfreulicherweise fanden sich auch zahlreiche Mitglieder der Liga bei uns ein.
Erstmals war ein Teil unseres Standes Kosmetika gewidmet, die nicht an Tieren getestet wird. Wir hatten uns dafür entschieden, nur Produkte auszustellen, die über keine chemischen Substanzen verfügen oder BIO-zertifiziert sind (Ecocert, BDIH und Natrue). Die Schweizer Marken FARFALLA und LI COSMETIC sowie die deutsche Marke PRIMAVERA LIFE wurden in Form von Mustern oder zum Verkauf angeboten. Da die Liga aber nicht für den Verkauf von Produkten bekannt ist, bestand unser Hauptziel darin, das Zielpublikum mit den Produkten vertraut zu machen. Mehr

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13. Oktober 2009 – Versuche mit Affen an der ETH und der Universität Zürich

Bundesgericht lehnt ab

Nach einem dreijährigen Verfahren legte das Bundesgericht (BG) vor kurzem definitiv ein Dossier ad acta, das sich mit Versuchen an Affen befasste. Die Rechtsinstanz lehnte den Rekurs von zwei Wissenschaftlern des neuroinformatischen Instituts der ETH und der Universität Zürich ab.

Im Januar 2006 hatten die Forscher im Kanton Zürich den Antrag gestellt, Tierversuche an Makaken durchführen zu können. Sie wollten zwei Forschungsprojekte zur Plastizität und den Microcircuits (Mikroschaltkreisen) lancieren. In der Schweiz stellen Wissenschaftler pro Jahr rund 800 bis 900 neue Anträge auf Tierversuche, von denen im Schnitt nur eine Handvoll abgelehnt wird. In Anbetracht dieser Tatsache war damit zu rechnen, dass die beiden besagten Gesuche eine reine Formalität darstellten. Mehr

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September 2009

19. September 2009 - Aktionstag und Demonstration für die Abschaffung aller Tierversuche

Zugetive 2009

Am Samstag, den 19. September 2009, fand auf der Place Georges-Python in Freiburg unser Aktions- und Informationstag „Zusammen gegen Tierversuche“ statt. Dieser wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt.
Wie schon bei der ersten Ausgabe von ZUGETIVE letztes Jahr in Bern befanden sich die Informationsstände der drei Veranstalter ATRA, AGSTG und SLGV in einem gemeinsamen grossen Zelt. Andreas Item und Massimo Tetamanti befassten sich in ihrem Vortrag mit den Alternativmethoden. Im Zelt wurden verschiedene Verfahren vorgestellt, darunter insbesondere zwei Übungsmodelle der Mikrochirurgie. Diese dienen dazu, die Schweine und Ratten zu ersetzen, welche normalerweise bei solchen Versuchen verwendet werden. Mehr

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16. September 2009 - Zugetive 2009

Übergabe der Petition «Stoppt die Affenversuche an der Universität Freiburg»

Im Rahmen unserer Petition, die wir im Juni 2009 anlässlich der Ankündigung von ZUGETIVE 2009 lancierten, sammelten wir innerhalb von drei Monaten 19'116 Unterschriften. Am Mittwoch, den 16. September 2009, um 14.00 Uhr reichten wir die Petition beim Grossen Rat des Kantons Freiburg ein.
Mehr

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Bericht über die Ergebnisse des Anhörungsverfahrens
zum Entwurf der Verordnung des BVET über die Versuchstierhaltungen und die Erzeugung gentechnisch veränderter Tiere sowie über die Verfahren bei Tierversuchen (Tierversuchsverordnung)

http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1704/Ergebnis1.pdf

Bericht über die Ergebnisse des Anhörungsverfahrens
zum Entwurf der Verordnung über das elektronische Informationssystem zur Verwaltung der Tierversuche (VerTi-V)

http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1704/Ergebnisbericht2.pdf

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Schweiz – Finanzielle Unterstützung von Alternativmethoden
Stiftung Forschung 3R  

Die grosse Wüste

Im Allgemeinen rechtfertigen die wissenschaftlichen Kreise Tierversuche mit den Fortschritten, welche auf diese Weise für die medizinische Forschung erzielt werden können. Gegner der Vivisektion hingegen beklagen nebst den damit für die Tiere verbundenen Leiden die Gefährlichkeit solcher Experimente für die menschliche Gesundheit. Mit dem Drohfinger weisen sie auf zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, ihre Nutzlosigkeit und sogar Fehler hin, welche die Entwicklung neuer Medikamente behindert haben.

Eine Frage wird jedoch selten gestellt: Wo würde die wissenschaftliche Forschung heute stehen, wenn die Entwicklung neuer Studienmodelle gefördert worden wäre, die anstelle von Tiere menschliche Gewebe oder Computerdaten einsetzen. Mehr

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August 2009

Statistiken der Tierversuche in der Schweiz 2008

Jedes Jahr mehr Tiere

Mit 731'883 Tieren im Jahre 2008 haben die Universitäten ihren „Konsum“ erneut erhöht. Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) kommentiert dies gelassen, die Tierversuche an den Universitäten hätten „mit 8% deutlich zugenommen“. In der Pharmaindustrie seien sie aber „um 11% zurückgegangen“.
Bereits 2007 hatte das BVET erklärt, die Verwendung von Tieren an den Universitäten „habe mit 10% deutlich zugenommen“. In der Pharmaindustrie „sei sie aber um 8% zurückgegangen“. Mehr

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Universitäten und Tierversuche

Die meisten der befragten Personen nehmen oft mit Überraschung zur Kenntnis, dass an der Universität der Stadt, in der sie wohnen, zahlreiche Tierversuche durchgeführt werden.
Es gibt jedoch Zehntausende von Forschungsgruppen, die an Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen weltweit Tierversuche betreiben. Allein in der Schweiz beschäftigen die Kantone Basel, Zürich, Waadt, Genf, Freiburg und Neuenburg an ihren Hochschulen Hunderte von Forscherteams, die an verschiedenen Fakultäten tätig sind. Mehr

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Betrügerische Publikationen

Um Geld zu erhalten, müssen die an den öffentlichen Einrichtungen tätigen Forscher ihre Arbeiten regelmässig in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichen. Ihre Karrieren hängen nämlich insbesondere von der Zahl ihrer Publikationen – und der Qualität der Zeitungen, in denen sie ihre Artikel veröffentlichen – ab.

Wenn ein Wissenschaftler viel veröffentlicht, steigt sein Ruhm bei den Kollegen. Er wird an einer Universität zum Professor ernannt und in zahlreiche Stiftungsräte berufen. In Universitätskreisen wird er zum gefragten Star und sein Einkommen steigt in beträchtlichem Ausmass.
Wissenschaftler, die nur wenig publizieren, haben hingegen Mühe, ihre Forschung finanzieren zu können. Sie verfügen über immer weniger Assistenten, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen, werden verachtet, wenden der Forschung den Rücken zu oder lassen sich von anderen Wissenschaftlern anstellen, die sie als Untergebene behandeln. Mehr

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Fortsetzung unseres Dossiers (3)

Vivisektion in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt


Im Jahr 2008 (siehe Ausgaben Nr. 20 und 22 unserer Zeitung) veröffentlichten wir ein Dossier zu einer Klage, die wir beim Solothurner Staatsanwalt und beim Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) gegen den Waadtländer Wissenschaftler Dr. Bize eingereicht hatten.
Mehrere Monate warteten wir vergeblich darauf, dass sich der Staatsanwalt mit dem Dossier beschäftigte. Nachdem dieser am 17. Dezember 2008 aber die Tierversuchskommission des Kantons Zürich damit beauftragte, ein Gutachten zur Gültigkeit der von Dr. Bize durchgeführten Versuche zu erstellen, überstürzten sich die Ereignisse. Mehr

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Mai 2009

11 Mai 2009 - Start der Petition von AG STG, ATRA und SLGV

Stoppt die Affenversuche an der Universität Freiburg

Seit Jahren werden an der Universität Freiburg Affen gezüchtet und gekauft, die für eine Vielzahl von Experimenten herhalten müssen: Das Rückenmark wird ihnen durchtrennt, Elektroden werden in ihr Gehirn implantiert, und durch Entzug werden die Tiere für die Versuche gefügig gemacht. Diese Grundlagenforschung hat nur selten zum Ziel, neue Medikamente zu entwickeln.

Diese Versuche müssen gestoppt werden! Sie haben den Steuerzahler bereits Millionen von Schweizer Franken gekostet, zuzüglich der Geldbeträge, welche die Universität selber investiert hat.

Die Unterzeichnenden verlangen daher von den Freiburger Kantonsbehörden, dass keine weiteren Bewilligungen für Affenversuche erteilt werden und dass der Universität Freiburg keine weitere finanzielle Unterstützung für die Versuche gewährt wird. Stattdessen muss die Universität Freiburg die Entwicklung innovativer, tierversuchsfreier Testmethoden, wie z.B. Zell- und Gewebemodelle, bildgebende Verfahren sowie Bioinformatik, unterstützen und Tierversuche in der medizinischen Forschung durch Modelle ersetzen, die ethisch und wissenschaftlich tragbar sind.

Petition bitte bis spätestens 10. September 2009 zurücksenden.
Die Petitionen werden am Mittwoch, dem 16. September 2009, an die Freiburger Behörden übergeben.
Download (pdf) 144 ko

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April 2009

14. April 2009 - Medienmitteilung

Behörden verhindern die Reduktion unnötiger Tierversuche

Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVet) reorganisiert die administrative Verwaltung von Tierversuchen mittels einer massiven Ausweitung der entsprechenden Datenbank (VerTi-V). Nur: statt durch Transparenz Doppelspurigkeiten zu vermeiden und durch Offenlegung fehlgeschlagener und nicht publizierter Tierexperimente die Patientensicherheit zu erhöhen, tut es das Gegenteil. Durch eine extrem restriktive Vergabe von Zugriffsrechten auf die Daten werden nicht nur ein besserer Tierschutz sondern auch eine bessere Patientensicherheit verhindert. Mehr

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März 2009

Aufruf an Juristen, Rechtsanwälte oder Notare, die mit der Liga sympathisieren

Aufgrund verschiedener Dossiers, die in Bearbeitung begriffen sind, sind wir auf einen Rechtsanwalt oder Notar angewiesen. In gewissen Fällen geht es darum, ein juristisches Gutachten einzuholen oder ein Schreiben zu verfassen. Für die beauftragte Person ist damit kein grosser Zeitaufwand verbunden. Wir bezahlen die Arbeit gemäss den geltenden Tarifen. Aus Spargründen verzichten wir manchmal auf solche Dienstleistungen, obwohl sie bei gewissen Dossiers von Vorteil wären. Wir starten deshalb einen Aufruf an unsere Mitglieder oder Sympathisanten, die als Juristen, Rechtsanwälte oder Notare im Einsatz stehen: Kontaktieren Sie uns, wenn Sie etwas Zeit zur Verfügung haben! Herzlichen Dank im Voraus. 

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Möchten Sie sich an Informationsständen der SLGV beteiligen?

Die Öffentlichkeit über das Thema Tierversuche aufzuklären, ist sehr wichtig. In diesem Bereich sind nur Änderungen möglich, wenn unsere Behörden feststellen, dass die breite Öffentlichkeit nicht mehr mit den in der medizinischen Forschung verwendeten Methoden einverstanden ist. Aus diesen Gründen suchen wir unter unseren Mitgliedern oder Sympathisanten Leute, die sich an Informationsständen beteiligen möchten. Mehr

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DVDs die wir entlehnen können

Die SLGV stellt allen in der Schweiz residierenden Personen folgende Filme in Deutsch, Französisch oder Englisch als Leihgabe zur Verfügung.
Einige der Filme über Tierversuche oder Alternativmethoden sind ziemlich alt. In etlichen Fällen wird man an illegale Praktiken von damals erinnert, ausgeführt von Tierhändlern oder von Pharmaunternehmen. In anderen Fällen erscheint es, als wären Bilder heute gedreht worden.
Fazit: diese Filme sind auch heute noch von Interesse für jedermann der sich über Tierversuche, über Alternativmethoden und über Tierschutz im allgemeinen informieren möchte.

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Februar 2009

Tierschutz in der Schweiz

Positive Aktionen im Jahr 2008

Man könnte den Eindruck haben, der Tierschutz komme in unserem Land nicht recht voran. Die wiederholten Akte der Grausamkeit, die Skandale im Zusammenhang mit schlechter Tierhaltung und Fälle, die auf ein schlampiges Vorgehen der Behörden bei der Gesetzgebung hinweisen, könnten das Gefühl nahe legen, die Tierschutzaktionen seien vergeblich und das Schicksal der Tiere interessiere insbesondere unsere politischen Vertreter in Bern nur mässig.
Die Realität ist aber vielschichtiger. In der Tat finden nur wenige Tierschutzaktionen öffentliche Beachtung. Die Aktion von SOS Chats (NE), bei der ein Verbot des Handels mit Katzenpelzen gefordert wurde, stiess auf ein starkes Medienecho. Über alle übrigen Vorstösse im Bereich des Tierschutzes berichteten die Medien aber nur am Rande oder überhaupt nicht.
Trotzdem wurden im letzten Jahr konkrete Aktionen zugunsten der Tiere vorgeschlagen, diskutiert und in gewissen Fällen von unserem Parlament auch akzeptiert. Mehr

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Erstes, von der SLGV im Jahr 1981 produziertes Video

Hat sich in den Laboratorien wirklich etwas geändert ?

Aus unserem Archiv hervorgeholt, haben wir unser Erstes, im Jahr 1981 produziertes, Video auf unsere Internetseite aufgeschaltet. Während etwa 10 Minuten sehen Sie kommentarlos verschiedene Aufnahmen von Experimenten an Ratten, von Zuchtbetrieben für Nagern und Katzen, sowie vom Einfangen freilebender Affen, um die Laboratorien zu beliefern.
Mehr als dreissig Jahr später - hat sich wirklich etwas geändert ?
Leider nein. Würde man die Apparaturen und die Erscheinung der Experimentatoren auf die Moderne abändern, hätte man den Eindruck, man wäre in irgend einem Labor in der Schweiz oder sonstwo auf der Welt.
Video ansehen

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Dezember 2008

Fortsetzung unseres Dossiers (2)

Vivisektion in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt


Im Juni dieses Jahres veröffentlichten wir unser Dossier zur Beschwerde, die wir beim Solothurner Staatsanwalt gegen einen Waadtländer Wissenschaftler einreichten, dessen Tierversuche zum Tode mehrerer Jungvögel geführt hatten.
Dieser Forscher schätzte es offensichtlich nicht besonders, dass sein Handeln öffentlich gemacht wurde. Am 16. Juni liess er uns ein entrüstetes Schreiben zukommen, in dem er unsere Pressemitteilung als „verleumderisch“ bezeichnete und damit drohte, sich Schritte gegen unser „willkürliches Vorgehen“ zu überlegen. Mehr

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Zur HPV-Impfung

Das Glück winkt bekanntlich nur im gegenwärtigen Augenblick. Dieser magische Moment führt dazu, dass wir unsere Angehörigen und die Schönheit der Natur schätzen. Augenblicke, in denen wir uns fernab jeglicher Alltagssorgen wohl fühlen und Harmonie erleben, sind eine Wohltat für unsere Gesundheit. Im Verborgenen lauert aber der Menschenfresser „Rentabilität“. Mehr

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November 2008

21 November 2008 - Neue Plakatkampagne 2008 gegen das Pelztragen

„Pelz ohne Leiden gibt es nicht“

Dieses Jahr führen wir erneut eine Kampagne gegen das Pelztragen durch. Sie wurde Mitte November in der Deutsch- und Westschweiz lanciert. Dabei werden rund tausend Plakate im F4-Format aufgehängt, wovon einige bis Ende Jahr zu sehen sein werden. Mehr

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Oktober 2008

14. Internationale Ausstellung für Haustiere

Animalia

Einmal mehr stiess die Liga mit ihrem Stand an der „Animalia“, die am 18./19. Oktober 2008 im Lausanner Palais de Beaulieu stattfand, auf reges Interesse. Rund 25'000 Besucherinnen und Besucher kamen bei uns vorbei. Viele nahmen sich Zeit für ein Gespräch, wurden in die Verwendung von Alternativmethoden eingeführt und informierten sich über Tierversuche. Mehr

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September 2008

Aktionstag und Demonstration für die Abschaffung aller Tierversuche vom 27. September 2008

„Zusammen gegen Tierversuche“

Zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten fanden sich am Samstag, den 27. September, auf dem Waisenhausplatz in Bern ein. Mehrere hundert Personen beteiligten sich an unserer Demonstration durch die Strassen der Bundeshauptstadt. Mehr

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Juli 2008

Pharmagruppe Sanofi-Aventis

Zu viele Informationen sind schlecht für den Gewinn


In einem im März 2008 verbreiteten internen Dokument setzte sich die Pharmagruppe Sanofi-Aventis zum „Hauptziel“, „die grosse Presse zu neutralisieren“. Zu dieser wenig freundschaftlichen Absicht gelangte das Unternehmen nach der Veröffentlichung gewisser kritischer Artikel gegen das Medikament „Acomplia“. Das Produkt von Sanofi dient dazu, das Übergewicht gewisser Diabetiker zu bekämpfen. Mehr

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Juni 2008

Klage eines Pelzhändlers gegen die Plakatkampagne 2007 der SLGV

„Tigre Royal SA“ abgeblitzt

Im Januar dieses Jahres berichteten wir über die Beschwerde, die ein Neuenburger Pelzhändler im Dezember 2007 gegen unsere Kampagne gegen das Pelztragen und diejenige des Neuenburger Tierschutzes (SPAN) eingereicht hatte. Die „Tigre Royal SA“ bezeichnete die Kampagnen als eine „Verleumdung“ des Pelztragens durch „irreführende und unnötig verletzende Behauptungen“.
In der Eröffnung ihrer Verfügung vom 19. Mai 2008 lehnte die Dritte Kammer der Schweizerischen Lauterkeitskommission die beiden Beschwerden. Mehr

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Neue Tierschutzverordnung

Viel Wirbel um nichts

Sind wirklich 226 Artikel erforderlich, um so viele kosmetische Verschönerungsmassnahmen und administrative Schwerfälligkeiten festzuhalten? Nach einem ersten Verordnungsentwurf im Juli 2006 und einer sechsmonatigen Vernehmlassung wurde Ende 2007 eine Zusammenfassung der Stellungnahmen und der Verhandlungen mit den verschiedenen Parteien herausgegeben. Der vom BVET verfasste und im April veröffentlichte Schlusstext scheint der Realität in keiner Weise Rechnung zu tragen. Mehr

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Mai 2008

Pressemitteilung

Vivisektion in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt


Kann es sein, dass in unserem Land, das als Beispiel für „strenge Gesetze“ und einen „engen Rahmen für Tierversuche“ genannt wird, für eine Forschung von zweifelhaftem wissenschaftlichem Interesse chirurgische Eingriffe an lebenden Tieren vorgenommen werden?
Dieser vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) finanzierte Versuch wurde vom kantonalen Veterinäramt (KVA) von Solothurn und dem Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) bewilligt. Entgegen aller ethischen Erwägungen wurde er von einem Forscher der Universität Lausanne durchgeführt.
Im Rahmen des Experiments wurde lebenden Vögeln ohne jegliche Betäubung oder aseptische Kautelen ein Schnitt beigebracht. Begründet wurde dies einzig damit, dass der Wissenschaftler die Versuche „bereits in Waadt durchgeführt habe, ohne besondere Schmerzen der Tiere festzustellen“. Die Tatsache, dass zwei Vögel halbtot aufgefunden worden, widerspricht diesen Behauptungen und ist ein Beweis für die himmelschreienden Praktiken im Bereich der wissenschaftlichen Forschung. Mehr

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April 2008

Lieber ein teures Placebo als ein billiges

Wie die Resultate einer recht überraschenden Studie zeigen, beruht die Wirksamkeit eines Medikaments nicht nur auf dessen chemischer Zusammensetzung. Mehr

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März 2008

SOS Chats Noiraigue

Petition gegen Handel mit Katzenfellen eingereicht

Am 6. März 2008 reichte SOS Chats beim Parlament in Bern eine Petition mit 118'279 Unterschriften ein. Darin wird verlangt, den Export von Katzenfellen und deren Handel in der Schweiz zu verbieten. Das neue Tierschutzgesetz verbietet zwar den Import, erlaubt aber den Export und Handel auch weiterhin. Mehr

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28. Januar 2008

Anzeige eines Pelzhändlers gegen die Antipelzkampagne der SLGV

Offensichtlich ermutigt durch die Attacken von SwissFur gegen zwei, von Tierschutzorganisationen durchgeführte Antipelzkampagnen im letzten Oktober, hat der Neuenburger Pelzhändler "Au Tigre Royal" die Gelegenheit ergriffen, um gegen die von der Schweizer Liga gegen Vivisektion aufgezogene Antipelzkampagne bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission Beschwerde einzureichen. Mehr

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November 2007

24. November 2007

Dr. Montesano mit Preis der Egon-Naef-Stiftung 2007
für In-vitro-Forschung ausgezeichnet


Am 24. November 2007 wurde im Genfer Hotel Royal Manotel zum neunten Male der Egon-Naef-Preis verliehen. Ausgezeichnet wurde die In-vitro-Forschung von Dr. Roberto Montesano. Mehr

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21. November 2007 - Start unserer neuen, nationalen Werbekampagne gegen das Pelztragen

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Oktober 2007

Protokoll der Vorträge von MEGAT in Linz

Am 28., 29. und 30. September fand in Linz der 14. Kongress von MEGAT für Alternativen zu Tierversuchen statt.
Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter begab sich ebenfalls nach Österreich, um sich dort über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich zu informieren. Während den drei Tagen wurden die verschiedensten Themen behandelt: die Politik der chemischen Produkte in der Europäischen Union (REACH), die Ökotoxikologie, die Good Practices der Zellkultur, die Nanotoxikologie, die Toxikologie ganz allgemein, die ethischen und gesetzlichen Aspekte von Tierversuchen, die 7. Änderung bezüglich Kosmetika sowie die Toxizität chemischer Produkte, die auf bestimmte Organe ausgerichtet sind. Mehr

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Das BVET publiziert die Statistiken der Tierversuche in der Schweiz im Jahr 2006

Noch mehr Tiere als im Jahr 2005!


Analyse der Zahlen durch die SLGV

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September 2007

Kein Geld aus öffentlichen Kassen für Tierversuche im Ausland

Wissenschaftler der Universitäten Genf und Lausanne wollten ihre Versuche in aller Ruhe jenseits der Grenze in den Labors des BioPARKS im französischen Archamps durchführen. Damit hatten sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Die von der Liga angezeigten Gelehrten mussten – zumindest vorderhand – an den häuslichen Herd zurückkehren. Mehr

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Verwendung von Alternativmethoden, um Kosmetika zu testen

Die neue europäische Gesetzgebung, die Tierversuche zum Testen kosmetischer Produkte verbietet, zeigt allmählich Wirkung.
Nach der Kosmetikfirma L’Oréal, die sich die Finanzierung oder den Aufkauf spezieller Labore zur Entwicklung von In-vitro-Kulturen zum Ziel gesetzt hat, ist die Reihe nun an Unilever (Eigentümer von Marken wie Dove, Signal, Rexona usw.). Die Firma hat ein vom amerikanischen Unternehmen Entelos hergestelltes Computermodell angeschafft, mit dem die menschliche Haut auf ihre Sensibilität untersucht werden kann. Mehr

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August 2007

Einreichung der Tierschutzanwaltinitiative

Am 26. Juli dieses Jahres reichte der Schweizer Tierschutz (STS) bei der Bundeskanzlei in Bern rund 148'294 Unterschriften für seine Tierschutzanwaltinitiative ein. Von der Liga, welche die Initiative aktiv unterstützt hatte, waren Max Moret und Maja Schmid anwesend. Mehr