Schweizer Liga gegen Vivisektion
und für die Rechte des Tieres
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Gegen
Tierquälerei und für
einen besseren Rechtsschutz der Tiere
(Tierschutzanwalt-Initiative)
Volksabstimmung vom 7. März 2010 :
JA
Die Volksinitiative lautet:
Die Bundesverfassung vom 18. April
1999 wird wie folgt geändert:
Art. 80 Abs. 4 und 5 (neu)
4) Der Bund regelt den Rechtsschutz von Tieren als empfindungsfähigen
Lebewesen.
5) In Strafverfahren wegen Tierquälerei oder anderen Verstössen
gegen das Tierschutzgesetz vertritt eine Tierschutzanwältin
oder ein Tierschutzanwalt die Interessen der misshandelten Tiere.
Mehrere Kantone können eine gemeinsame Tierschutzanwältin
oder einen gemeinsamen Tierschutzanwalt bestimmen.
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1. Dezember 2009
Für die
Ersetzung von Tierversuchen durch neue Alternativmethoden
Grosser Plakatwettbewerb
Die
Schweizer Liga gegen Vivisektion (SLGV) lanciert einen Wettbewerb,
an dem sich alle beteiligen können. Dieser soll dazu dienen,
die Plakatkampagne zu gestalten, die vom 19. Mai bis am 2. Juni
2009 in der Deutsch- und Westschweiz stattfinden wird. Bei dieser
Gelegenheit werden in den Kantonen Zürich, Basel, Bern,
Waadt, Genf, Freiburg, St. Gallen, Wallis, Neuenburg und Aargau
1200 Plakate in den Formaten F4 (89,5x128 cm) und F12 (268,5x128
cm) aufgehängt. Mehr
Für die französischen,
sowie die deutschen Plakate gibt es folgende Preise zu gewinnen
:
Erster Preis : Fr. 3'000.-, zweiter Preis : Fr. 1'000.-
Dritter Preis : Fr. 500.-
Die Plakatprojekte sind bis
am 15. März 2010 einzureichen.
Die Preisverleihung findet im April 2010 statt - für die
Plakate in Französisch in Genf, und
für die Plakate in Deutsch
in Zürich.
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November
2009
23 November 2009 - Kampagne
für
die Einstellung des Gänseleberverkaufs
bei der Migros
Migros ohne
Gänseleber
Für das Geflügel stellt das Jahresende keine festliche
Zeit dar. Gebraten und gefüllt wird es in allen möglichen
Formen zubereitet, um auf unseren Tellern zu enden.
Fleisch
gehört zu unserem
Ernährungsalltag. Sich nur
an vegetarische oder vegane Nahrungsmittel zu halten, stellt
oft ein mühsames Unterfangen dar. In vielen Restaurants
beschränkt sich das „vegetarische Menü“ bis
heute auf einen Teller Teigwaren mit Tomatensauce. Auch bei Essenseinladungen
stellt ein Gast, für den ein spezielles Mahl erforderlich
ist, den Gastgeber vor Probleme. Dabei ist überhaupt nicht
einzusehen, warum ein Essen für einmal nicht vegetarisch
sein sollte. Verschiedene Nahrungsmittel sollten aber auch überzeugte
Fleischliebhaber auf ihrem Teller verweigern. Gewisse Tiere werden
unter so unwürdigen Bedingungen gezüchtet und geschlachtet,
dass dies den Genuss, der mit den entsprechenden Speisen verbunden
ist, hoffnungslos verderben dürfte. Dem ist aber bei Weitem
nicht so. Mehr
Vegetarische Stadt
Aus ökologischen oder ethischen Gründen beginnen Städte
und Unternehmen, den Vegetarismus als Ernährungsweise zu
fördern.
Im Mai 2009 führte die belgische Stadt Gent die „vegetarischen
Donnerstage“ ein. Einmal pro Woche wird in den öffentlichen
Kantinen (Verwaltungen, Schulen usw.) beim Essen auf Fleisch,
Fisch und Eier verzichtet. Bis anhin beteiligen sich rund hundert
private Restaurants an der Aktion.
Seit Juli wird in den Kantinen
des Sportkleidungsherstellers PUMA auf Fleisch verzichtet. Die
rund 10'000 Mitarbeitenden der Firma werden gebeten, ihren
Fleischkonsum zu reduzieren und so zum Erhalt der Umwelt beizutragen.
Gemäss einem Bericht
der Welternährungsorganisation (FAO) sind 18% der Treibhausgasemissionen
auf Viehzucht und Fleischkonsum zurückzuführen.
Abonnieren Sie Vegi-Info
Wer neue vegetarische Rezepte entdecken oder sich über dieses
Thema informieren möchte, abonniert am besten die vierteljährlich
erscheinende Zeitschrift der Schweizerischen Vereinigung für
Vegetarismus (SVV). Diese erscheint auf Deutsch und Französisch
und kostet jährlich nur Fr. 25.-.
Kontaktadresse: Vegi-Info, Bahnhofstrasse 52, CH – 9315
Neukirch, www.vegetarismus.ch
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Oktober
2009
Animalia 2009
Mit 24'000 Eintritten am 17. und 18. Oktober bleibt Animalia
die wichtigste Tierausstellung in der Schweiz. Viele Besucherinnen
und Besucher entdeckten unseren Stand und erfreulicherweise fanden
sich auch zahlreiche Mitglieder der Liga bei uns ein.
Erstmals war ein Teil unseres Standes Kosmetika gewidmet, die
nicht an Tieren getestet wird. Wir hatten uns dafür entschieden,
nur Produkte auszustellen, die über keine chemischen Substanzen
verfügen oder BIO-zertifiziert sind (Ecocert, BDIH und Natrue).
Die Schweizer Marken FARFALLA und LI COSMETIC sowie die deutsche
Marke PRIMAVERA LIFE wurden in Form von Mustern oder zum Verkauf
angeboten. Da die Liga aber nicht für den Verkauf von Produkten
bekannt ist, bestand unser Hauptziel darin, das Zielpublikum
mit den Produkten vertraut zu machen. Mehr
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13. Oktober 2009 – Versuche mit Affen an der ETH und der
Universität Zürich
Bundesgericht lehnt ab
Nach
einem dreijährigen Verfahren legte das Bundesgericht
(BG) vor kurzem definitiv ein Dossier ad acta, das sich mit Versuchen
an Affen befasste. Die Rechtsinstanz lehnte den Rekurs von zwei
Wissenschaftlern des neuroinformatischen Instituts der ETH und
der Universität Zürich ab.
Im Januar 2006 hatten
die Forscher im Kanton Zürich den
Antrag gestellt, Tierversuche an Makaken durchführen zu
können. Sie wollten zwei Forschungsprojekte zur Plastizität
und den Microcircuits (Mikroschaltkreisen) lancieren. In der
Schweiz stellen Wissenschaftler pro Jahr rund 800 bis 900 neue
Anträge auf Tierversuche, von denen im Schnitt nur eine
Handvoll abgelehnt wird. In Anbetracht dieser Tatsache war damit
zu rechnen, dass die beiden besagten Gesuche eine reine Formalität
darstellten. Mehr
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September 2009
19. September 2009 - Aktionstag
und Demonstration für die Abschaffung aller Tierversuche
Zugetive 2009
Am Samstag, den
19. September 2009, fand auf der Place Georges-Python in Freiburg
unser Aktions- und Informationstag „Zusammen gegen Tierversuche“ statt.
Dieser wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt.
Wie schon
bei der ersten Ausgabe von ZUGETIVE letztes Jahr in Bern befanden
sich die Informationsstände
der drei Veranstalter ATRA, AGSTG und SLGV in einem gemeinsamen
grossen Zelt. Andreas Item und Massimo Tetamanti befassten sich
in ihrem Vortrag mit den Alternativmethoden. Im Zelt wurden verschiedene
Verfahren vorgestellt, darunter insbesondere zwei Übungsmodelle
der Mikrochirurgie. Diese dienen dazu, die Schweine und Ratten
zu ersetzen, welche normalerweise bei solchen Versuchen verwendet
werden. Mehr
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16. September 2009 - Zugetive
2009
Übergabe
der Petition «Stoppt die Affenversuche an der Universität
Freiburg»
Im
Rahmen unserer Petition, die wir im Juni 2009 anlässlich
der Ankündigung von ZUGETIVE 2009 lancierten, sammelten
wir innerhalb von drei Monaten 19'116 Unterschriften. Am Mittwoch,
den 16. September 2009, um 14.00 Uhr reichten wir die Petition
beim Grossen Rat des Kantons Freiburg
ein.
Mehr
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Fortsetzung unseres Dossiers
(4)
Vivisektion
in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt
Nach mehr als zweijähriger Verfahrensprozedur
anerkennt die Solothurner Staatsanwaltschaft die Zuwiderhandlungen
gegen das Tierschutzgesetz und weitet die Anklage wie folgt aus
:
1) gegen Dr. Bize, wegen "nicht bewilligtem Vorgehen" (Einschnitte
und unter die Haut eingesetzte Tablette grösser als im Gesuch
angegeben), wobei er "in Kauf nahm, dass den Tieren Schmerzen
und Schäden zugefügt wurden, die für den verfolgten
Zweck vermeidbar gewesen wären";
2) gegen das Kantonale Veterinäramt von Solothurn, wegen
nicht Vorlegung des Gesuchs einer unabhängigen kantonalen
Tierversuchskommission.
Das Dossier wurde im September
dem Gericht in Solothurn-Lebern übergeben.
Das gesamte Dossier kann auf
unserer Website unter www.lscv.ch/pages/experimentation_animale/bize/communique.html heruntergeladen
werden.
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Schweiz – Finanzielle Unterstützung
von Alternativmethoden
Stiftung Forschung 3R
Die
grosse Wüste
Im Allgemeinen rechtfertigen die wissenschaftlichen Kreise Tierversuche
mit den Fortschritten, welche auf diese Weise für die
medizinische Forschung erzielt werden können. Gegner der
Vivisektion hingegen beklagen nebst den damit für die
Tiere verbundenen Leiden die Gefährlichkeit solcher Experimente
für die menschliche Gesundheit. Mit dem Drohfinger weisen
sie auf zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, ihre Nutzlosigkeit
und sogar Fehler hin, welche die Entwicklung neuer Medikamente
behindert haben.
Eine Frage wird jedoch
selten gestellt: Wo würde die wissenschaftliche
Forschung heute stehen, wenn die Entwicklung neuer Studienmodelle
gefördert worden wäre, die anstelle von Tiere menschliche
Gewebe oder Computerdaten einsetzen. Mehr
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August
2009
Statistiken der Tierversuche in der Schweiz 2008
Jedes Jahr mehr Tiere
Mit 731'883 Tieren im Jahre 2008 haben die Universitäten
ihren „Konsum“ erneut erhöht. Das Bundesamt
für Veterinärwesen (BVET) kommentiert dies gelassen,
die Tierversuche an den Universitäten hätten „mit
8% deutlich zugenommen“. In der Pharmaindustrie seien sie
aber „um 11% zurückgegangen“.
Bereits 2007 hatte das BVET erklärt, die Verwendung von
Tieren an den Universitäten „habe mit 10% deutlich
zugenommen“. In der Pharmaindustrie „sei sie aber
um 8% zurückgegangen“. Mehr
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Universitäten
und Tierversuche
Die
meisten der befragten Personen nehmen oft mit Überraschung
zur Kenntnis, dass an der Universität der Stadt, in der
sie wohnen, zahlreiche Tierversuche durchgeführt werden.
Es gibt jedoch Zehntausende von Forschungsgruppen, die an Universitäten
und anderen öffentlichen Einrichtungen weltweit Tierversuche
betreiben. Allein in der Schweiz beschäftigen die Kantone
Basel, Zürich, Waadt, Genf, Freiburg und Neuenburg an ihren
Hochschulen Hunderte von Forscherteams, die an verschiedenen
Fakultäten tätig sind. Mehr
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Betrügerische
Publikationen
Um
Geld zu erhalten, müssen die an den öffentlichen
Einrichtungen tätigen Forscher ihre Arbeiten regelmässig
in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichen. Ihre
Karrieren hängen nämlich insbesondere von der Zahl
ihrer Publikationen – und der Qualität der Zeitungen,
in denen sie ihre Artikel veröffentlichen – ab.
Wenn ein Wissenschaftler viel veröffentlicht, steigt sein
Ruhm bei den Kollegen. Er wird an einer Universität zum
Professor ernannt und in zahlreiche Stiftungsräte berufen.
In Universitätskreisen wird er zum gefragten Star und sein
Einkommen steigt in beträchtlichem Ausmass.
Wissenschaftler, die nur wenig publizieren, haben hingegen Mühe,
ihre Forschung finanzieren zu können. Sie verfügen über
immer weniger Assistenten, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen,
werden verachtet, wenden der Forschung den Rücken zu oder
lassen sich von anderen Wissenschaftlern anstellen, die sie als
Untergebene behandeln. Mehr
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Fortsetzung unseres Dossiers (3)
Vivisektion
in der Schweiz an 100 Vögeln einer auf der
Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt
Im Jahr 2008 (siehe Ausgaben Nr. 20 und 22 unserer Zeitung) veröffentlichten
wir ein Dossier zu einer Klage, die wir beim Solothurner Staatsanwalt
und beim Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) gegen
den Waadtländer Wissenschaftler Dr. Bize eingereicht hatten.
Mehrere Monate warteten wir vergeblich darauf, dass sich der
Staatsanwalt mit dem Dossier beschäftigte. Nachdem dieser
am 17. Dezember 2008 aber die Tierversuchskommission des Kantons
Zürich damit beauftragte, ein Gutachten zur Gültigkeit
der von Dr. Bize durchgeführten Versuche zu erstellen, überstürzten
sich die Ereignisse. Mehr
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Mai 2009
11 Mai 2009 - Start der Petition
von AG STG, ATRA und SLGV
STOPPT
DIE AFFENVERSUCHE AN DER UNIVERSITÄT FREIBURG
Seit Jahren werden an
der Universität Freiburg Affen gezüchtet
und gekauft, die für eine Vielzahl von Experimenten herhalten
müssen: Das Rückenmark wird ihnen durchtrennt, Elektroden
werden in ihr Gehirn implantiert, und durch Entzug werden die
Tiere für die Versuche gefügig gemacht. Diese Grundlagenforschung
hat nur selten zum Ziel, neue Medikamente zu entwickeln.
Diese
Versuche müssen
gestoppt werden! Sie haben den Steuerzahler bereits Millionen
von Schweizer Franken gekostet, zuzüglich
der Geldbeträge, welche die Universität selber investiert
hat.
Die
Unterzeichnenden verlangen daher von den Freiburger Kantonsbehörden,
dass keine weiteren Bewilligungen für Affenversuche erteilt
werden und dass der Universität Freiburg keine weitere finanzielle
Unterstützung für die Versuche gewährt wird. Stattdessen
muss die Universität Freiburg die Entwicklung innovativer,
tierversuchsfreier Testmethoden, wie z.B. Zell- und Gewebemodelle,
bildgebende Verfahren sowie Bioinformatik, unterstützen
und Tierversuche in der medizinischen Forschung durch Modelle
ersetzen, die ethisch und wissenschaftlich tragbar sind.
Petition
bitte bis spätestens 10. September 2009 zurücksenden.
Die Petitionen werden am Mittwoch, dem 16. September 2009, an
die Freiburger Behörden übergeben.
Download (pdf)
144 ko
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April 2009
14. April 2009 - Medienmitteilung
Behörden verhindern die Reduktion unnötiger
Tierversuche
Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVet) reorganisiert
die administrative Verwaltung von Tierversuchen mittels einer
massiven Ausweitung der entsprechenden Datenbank (VerTi-V). Nur:
statt durch Transparenz Doppelspurigkeiten zu vermeiden und durch
Offenlegung fehlgeschlagener und nicht publizierter Tierexperimente
die Patientensicherheit zu erhöhen, tut es das Gegenteil.
Durch eine extrem restriktive Vergabe von Zugriffsrechten auf
die Daten werden nicht nur ein besserer Tierschutz sondern auch
eine bessere Patientensicherheit verhindert. Mehr
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März 2009
Aufruf an Juristen, Rechtsanwälte
oder Notare, die mit der Liga sympathisieren
Aufgrund verschiedener Dossiers, die in Bearbeitung begriffen
sind, sind wir auf einen Rechtsanwalt oder Notar angewiesen.
In gewissen Fällen geht es darum, ein juristisches Gutachten
einzuholen oder ein Schreiben zu verfassen. Für die beauftragte
Person ist damit kein grosser Zeitaufwand verbunden. Wir bezahlen
die Arbeit gemäss den geltenden Tarifen. Aus Spargründen
verzichten wir manchmal auf solche Dienstleistungen, obwohl sie
bei gewissen Dossiers von Vorteil wären. Wir starten deshalb
einen Aufruf an unsere Mitglieder oder Sympathisanten, die als
Juristen, Rechtsanwälte oder Notare im Einsatz stehen: Kontaktieren Sie uns, wenn Sie etwas Zeit zur Verfügung haben! Herzlichen
Dank im Voraus.
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Möchten Sie sich an Informationsständen
der SLGV beteiligen?
Die Öffentlichkeit über das Thema Tierversuche aufzuklären,
ist sehr wichtig. In diesem Bereich sind nur Änderungen
möglich, wenn unsere Behörden feststellen, dass die
breite Öffentlichkeit nicht mehr mit den in der medizinischen
Forschung verwendeten Methoden einverstanden ist. Aus diesen
Gründen suchen wir unter unseren Mitgliedern oder Sympathisanten
Leute, die sich an Informationsständen beteiligen möchten.
Mehr
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DVDs
die wir entlehnen können
Die SLGV stellt allen in der
Schweiz residierenden Personen folgende Filme in
Deutsch, Französisch
oder Englisch als Leihgabe zur Verfügung.
Einige der Filme über Tierversuche oder Alternativmethoden
sind ziemlich alt. In etlichen Fällen wird man an illegale
Praktiken von damals erinnert, ausgeführt von Tierhändlern
oder von Pharmaunternehmen. In anderen Fällen erscheint
es, als wären Bilder heute gedreht worden.
Fazit: diese Filme sind auch heute noch von Interesse für
jedermann der sich über Tierversuche, über Alternativmethoden
und über Tierschutz im allgemeinen informieren möchte.
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Februar 2009
Tierschutz in der Schweiz
Positive Aktionen im Jahr 2008
Man könnte den Eindruck haben, der Tierschutz komme in unserem
Land nicht recht voran. Die wiederholten Akte der Grausamkeit,
die Skandale im Zusammenhang mit schlechter Tierhaltung und Fälle,
die auf ein schlampiges Vorgehen der Behörden bei der Gesetzgebung
hinweisen, könnten das Gefühl nahe legen, die Tierschutzaktionen
seien vergeblich und das Schicksal der Tiere interessiere insbesondere
unsere politischen Vertreter in Bern nur mässig.
Die Realität ist aber vielschichtiger. In der Tat finden
nur wenige Tierschutzaktionen öffentliche Beachtung. Die
Aktion von SOS Chats (NE), bei der ein Verbot des Handels mit
Katzenpelzen gefordert wurde, stiess auf ein starkes Medienecho. Über
alle übrigen Vorstösse im Bereich des Tierschutzes
berichteten die Medien aber nur am Rande oder überhaupt
nicht.
Trotzdem wurden im letzten Jahr konkrete Aktionen zugunsten der
Tiere vorgeschlagen, diskutiert und in gewissen Fällen von
unserem Parlament auch akzeptiert. Mehr
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Erstes, von der SLGV im Jahr 1981 produziertes Video
Hat sich in den Laboratorien wirklich etwas geändert
?
Aus unserem Archiv hervorgeholt, haben wir unser Erstes, im
Jahr 1981 produziertes, Video auf unsere Internetseite aufgeschaltet.
Während etwa 10 Minuten sehen Sie kommentarlos verschiedene
Aufnahmen von Experimenten an Ratten, von Zuchtbetrieben für
Nagern und Katzen, sowie vom Einfangen freilebender Affen, um
die Laboratorien zu beliefern.
Mehr als dreissig Jahr später - hat sich wirklich etwas
geändert ?
Leider nein. Würde man die Apparaturen und die Erscheinung
der Experimentatoren auf die Moderne abändern, hätte
man den Eindruck, man wäre in irgend einem Labor in der
Schweiz oder sonstwo auf der Welt.
Video ansehen
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Dezember 2008
Fortsetzung unseres Dossiers (2)
Vivisektion
in der Schweiz an 100 Vögeln
einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt
Im Juni dieses Jahres
veröffentlichten wir unser Dossier zur Beschwerde, die wir
beim Solothurner Staatsanwalt gegen einen Waadtländer Wissenschaftler
einreichten, dessen Tierversuche zum Tode mehrerer Jungvögel
geführt hatten.
Dieser Forscher schätzte es offensichtlich nicht besonders,
dass sein Handeln öffentlich gemacht wurde. Am 16. Juni
liess er uns ein entrüstetes Schreiben zukommen, in dem
er unsere Pressemitteilung als „verleumderisch“ bezeichnete
und damit drohte, sich Schritte gegen unser „willkürliches
Vorgehen“ zu überlegen. Mehr
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Zur HPV-Impfung
Das Glück winkt bekanntlich nur im gegenwärtigen Augenblick.
Dieser magische Moment führt dazu, dass wir unsere Angehörigen
und die Schönheit der Natur schätzen. Augenblicke,
in denen wir uns fernab jeglicher Alltagssorgen wohl fühlen
und Harmonie erleben, sind eine Wohltat für unsere Gesundheit.
Im Verborgenen lauert aber der Menschenfresser „Rentabilität“. Mehr
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November 2008
21 November 2008 - Neue Plakatkampagne 2008 gegen das Pelztragen
„Pelz ohne Leiden gibt es nicht“
Dieses Jahr führen wir erneut eine Kampagne gegen das Pelztragen
durch. Sie wurde Mitte November in der Deutsch- und Westschweiz
lanciert. Dabei werden rund tausend Plakate im F4-Format aufgehängt,
wovon einige bis Ende Jahr zu sehen sein werden. Mehr
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Oktober 2008
14.
Internationale Ausstellung für Haustiere
Animalia
Einmal mehr stiess die Liga mit ihrem
Stand an der „Animalia“,
die am 18./19. Oktober 2008 im Lausanner Palais de Beaulieu stattfand,
auf reges Interesse. Rund 25'000 Besucherinnen und Besucher kamen
bei uns vorbei. Viele nahmen sich Zeit für ein Gespräch,
wurden in die Verwendung von Alternativmethoden eingeführt
und informierten sich über Tierversuche. Mehr
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September 2008
Aktionstag
und Demonstration für
die Abschaffung aller Tierversuche vom 27. September 2008
„Zusammen gegen Tierversuche“
Zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten
fanden sich am Samstag, den 27. September, auf dem Waisenhausplatz in Bern ein.
Mehrere hundert Personen beteiligten sich an unserer Demonstration durch
die Strassen der Bundeshauptstadt. Mehr
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Juli 2008
Pharmagruppe Sanofi-Aventis
Zu viele Informationen sind schlecht
für den Gewinn
In einem im März 2008 verbreiteten internen Dokument setzte
sich die Pharmagruppe Sanofi-Aventis zum „Hauptziel“, „die
grosse Presse zu neutralisieren“. Zu dieser
wenig freundschaftlichen Absicht gelangte das Unternehmen nach
der Veröffentlichung gewisser kritischer Artikel gegen das
Medikament „Acomplia“.
Das Produkt von Sanofi dient dazu, das Übergewicht gewisser
Diabetiker zu bekämpfen. Mehr
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Juni 2008
Klage
eines Pelzhändlers gegen
die Plakatkampagne 2007 der SLGV
„Tigre Royal SA“ abgeblitzt
Im Januar dieses Jahres
berichteten wir über die Beschwerde,
die ein Neuenburger Pelzhändler im Dezember 2007 gegen unsere
Kampagne gegen das Pelztragen und diejenige des Neuenburger Tierschutzes
(SPAN) eingereicht hatte. Die „Tigre Royal SA“ bezeichnete
die Kampagnen als eine „Verleumdung“ des Pelztragens
durch „irreführende und unnötig verletzende Behauptungen“.
In
der Eröffnung ihrer Verfügung
vom 19. Mai 2008 lehnte die Dritte Kammer der Schweizerischen
Lauterkeitskommission die beiden Beschwerden. Mehr
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Neue Tierschutzverordnung
Viel Wirbel um nichts
Sind wirklich 226 Artikel erforderlich,
um so viele kosmetische Verschönerungsmassnahmen und administrative
Schwerfälligkeiten
festzuhalten? Nach einem ersten Verordnungsentwurf im Juli 2006
und einer sechsmonatigen Vernehmlassung wurde Ende 2007 eine
Zusammenfassung der Stellungnahmen und der Verhandlungen mit
den verschiedenen Parteien herausgegeben. Der vom BVET verfasste
und im April veröffentlichte Schlusstext scheint der Realität
in keiner Weise Rechnung zu tragen. Mehr
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Mai
2008
Pressemitteilung
Vivisektion in der Schweiz an 100 Vögeln
einer auf der Roten Liste
eingetragenen Art bewilligt
Kann es sein,
dass in unserem Land, das als Beispiel für „strenge
Gesetze“ und einen „engen Rahmen für Tierversuche“ genannt
wird, für eine Forschung von zweifelhaftem wissenschaftlichem
Interesse chirurgische Eingriffe an lebenden Tieren vorgenommen
werden?
Dieser vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der
wissenschaftlichen Forschung (SNF) finanzierte Versuch wurde
vom kantonalen Veterinäramt (KVA) von Solothurn und dem
Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) bewilligt. Entgegen
aller ethischen Erwägungen wurde er von einem Forscher der
Universität Lausanne durchgeführt.
Im
Rahmen des Experiments wurde lebenden Vögeln ohne jegliche
Betäubung oder aseptische Kautelen ein Schnitt beigebracht.
Begründet wurde dies einzig damit, dass der Wissenschaftler
die Versuche „bereits in Waadt durchgeführt habe, ohne
besondere Schmerzen der Tiere festzustellen“. Die Tatsache,
dass zwei Vögel halbtot aufgefunden worden, widerspricht diesen
Behauptungen und ist ein Beweis für die himmelschreienden
Praktiken im Bereich der wissenschaftlichen Forschung. Mehr
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April 2008
Lieber ein teures Placebo als ein billiges
Wie
die Resultate einer recht überraschenden
Studie zeigen, beruht die Wirksamkeit eines Medikaments nicht
nur auf dessen chemischer Zusammensetzung. Mehr
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März
2008
SOS Chats Noiraigue
Petition gegen Handel mit Katzenfellen eingereicht
Am 6. März 2008 reichte SOS Chats beim Parlament in Bern
eine Petition mit 118'279 Unterschriften ein. Darin wird verlangt,
den Export von Katzenfellen und deren Handel in der Schweiz zu
verbieten. Das neue Tierschutzgesetz verbietet zwar den Import,
erlaubt aber den Export und Handel auch weiterhin. Mehr
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28.
Januar 2008
Anzeige eines Pelzhändlers
gegen die Antipelzkampagne der SLGV
Offensichtlich ermutigt durch die Attacken von SwissFur gegen
zwei, von Tierschutzorganisationen durchgeführte Antipelzkampagnen
im letzten Oktober, hat der Neuenburger Pelzhändler "Au
Tigre Royal" die Gelegenheit ergriffen, um gegen die von
der Schweizer Liga gegen Vivisektion aufgezogene Antipelzkampagne
bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission Beschwerde einzureichen. Mehr
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November
2007
24.
November 2007
Dr. Montesano
mit Preis der Egon-Naef-Stiftung 2007
für In-vitro-Forschung
ausgezeichnet
Am 24. November 2007 wurde im Genfer Hotel Royal
Manotel zum neunten Male der Egon-Naef-Preis verliehen. Ausgezeichnet
wurde die In-vitro-Forschung von Dr. Roberto Montesano. Mehr
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21.
November 2007 - Start unserer neuen, nationalen Werbekampagne gegen
das Pelztragen
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Oktober 2007
Protokoll
der Vorträge von MEGAT
in Linz
Am 28., 29. und 30. September fand in Linz der 14. Kongress von
MEGAT für Alternativen zu Tierversuchen statt.
Unser wissenschaftlicher
Mitarbeiter begab sich ebenfalls nach Österreich, um sich
dort über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich
zu informieren. Während den drei Tagen wurden die verschiedensten
Themen behandelt: die Politik der chemischen Produkte in der
Europäischen Union (REACH), die Ökotoxikologie, die
Good Practices der Zellkultur, die Nanotoxikologie, die Toxikologie
ganz allgemein, die ethischen und gesetzlichen Aspekte von
Tierversuchen, die 7. Änderung bezüglich Kosmetika
sowie die Toxizität chemischer Produkte, die auf bestimmte
Organe ausgerichtet sind. Mehr
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Das BVET publiziert die Statistiken der Tierversuche in der Schweiz
im Jahr 2006:
Noch mehr Tiere als im Jahr 2005!
Analyse der Zahlen durch die SLGV
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September 2007
Kein Geld aus öffentlichen Kassen für Tierversuche
im Ausland
Wissenschaftler der Universitäten Genf und Lausanne wollten
ihre Versuche in aller Ruhe jenseits der Grenze in den Labors
des BioPARKS im französischen Archamps durchführen.
Damit hatten sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Die von der Liga angezeigten Gelehrten mussten – zumindest
vorderhand – an den häuslichen Herd zurückkehren. Mehr
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Verwendung von Alternativmethoden, um Kosmetika zu testen
Die neue europäische Gesetzgebung, die Tierversuche zum
Testen kosmetischer Produkte verbietet, zeigt allmählich
Wirkung.
Nach der Kosmetikfirma L’Oréal, die sich die Finanzierung
oder den Aufkauf spezieller Labore zur Entwicklung von In-vitro-Kulturen
zum Ziel gesetzt hat, ist die Reihe nun an Unilever (Eigentümer
von Marken wie Dove, Signal, Rexona usw.). Die Firma hat ein
vom amerikanischen Unternehmen Entelos hergestelltes Computermodell
angeschafft, mit dem die menschliche Haut auf ihre Sensibilität
untersucht werden kann. Mehr
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August 2007
Einreichung der Tierschutzanwaltinitiative
Am 26. Juli dieses Jahres reichte der Schweizer Tierschutz
(STS) bei der Bundeskanzlei in Bern rund 148'294 Unterschriften
für
seine Tierschutzanwaltinitiative ein. Von der Liga, welche die
Initiative aktiv unterstützt hatte, waren Max Moret und
Maja Schmid anwesend. Mehr
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