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Protokoll der Generalversammlung der Schweizer Liga gegen Vivisektion und für die Rechte des Tieres vom 23. März 2013 in Thônex, Genf

Eröffnung der Sitzung um 14.00 Uhr

Anwesende Vorstandsmitglieder:

Max Moret (Präsident), Luc Fournier (Vizepräsident), Maja Schmid (Rechnungsführerin), Laurianne Parent (Vorstandssekretärin), Sylvie Benoît, Michèle Loisel.

Abwesende und entschuldigte Vorstandsmitglieder:

Suzann Karagöz, Suzanne Wachtl.

Traktandenliste

1. Vorlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung
2. Bericht des Präsidenten
3. Bericht der Rechnungsführerin und der Rechnungsprüfenden
4. Diskussion und Abstimmung über die beiden Berichte
5. Aufnahmen / Austritte
6. Varia

Eröffnung der Generalversammlung

Der Präsident eröffnet die Sitzung und dankt den Mitgliedern für ihr Erscheinen. Er gibt die ordnungsgemässe Einberufung der Generalversammlung gemäss Artikel 60 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches und den Statuten der Liga bekannt. Da beim Vorstand kein schriftlicher Antrag eingereicht wurde, kann die Generalversammlung gemäss der Traktandenliste stattfinden.

1. Vorlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung vom 24. März 2012

Da die anwesenden Mitglieder das Protokoll in der Juniausgabe 2012 unserer Zeitung zur Kenntnis genommen haben, wird dieses nicht mehr vorgelesen und angenommen.

2. Bericht 2012 des Präsidenten

Der Präsident teilt mit, dass die Liga 2012 629 neue Mitglieder aufgenommen hat. Dies ist stets sehr motivierend und wird als Ermutigung erachtet, unsere Aktionen weiterzuführen. Die Aktivität 2013 stellt sowohl in Hinblick auf die Neuanmeldungen als auch in finanzieller Hinsicht einen guten Anfang dar. Seit 1984 beträgt der Jahresbeitrag Fr. 15.-. Dies wird auch weiterhin der Fall sein. Dank Spenden, Mitgliederbeiträgen, Legaten und weiteren Einzahlungen ist es nicht notwendig, den Beitrag zu erhöhen.
Der Präsident weist darauf hin, dass am 11. März 2013 in der Europäischen Union ein Verbot in Kraft getreten ist, das den Verkauf von an Tieren getesteter Kosmetik verbietet. Die Schweiz, die sich stets weigerte, ähnliche Bestimmungen anzunehmen, wird sich der europäischen Richtlinie anschliessen müssen. Eine Schlacht ist gewonnen, aber das Problem der Umsetzung des Verbots bleibt bestehen. Gewisse Inhaltsstoffe werden von Gesetzes wegen weiterhin an Tieren getestet, da die Behörden Alternativmethoden noch nicht validiert haben.
Zum Abschluss seines Berichtes kündigt der Präsident an, sein Amt nach 25-jährigem Präsidium bei der Vorstandserneuerung im Jahr 2014 abgeben zu wollen. Er fordert auf, über seine Nachfolge nachzudenken.

3. Bericht der Rechnungsführerin und der Rechnungsprüfenden

Dieses Jahr begab sich die Rechnungsführerin nach Neuenburg, um die Buchhaltung durch die Rechnungsprüfenden, die in diesem Kanton wohnen, kontrollieren zu lassen. In der Folge bestand mehr Zeit, um die Kontrolle vorzunehmen und Fragen zu den Ausgaben zu stellen.
Der Vorstand dankt Frau Jonquille, Buchhalterin der Liga, für ihre ausgezeichnete Arbeit.
Maja Schmid liest den Anwesenden ihren Bericht als Rechnungsführerin vor. Anschliessend trägt Sylvie Benoît den Bericht der Rechnungsprüfenden vor (siehe Bericht 2012 der Rechnungsführerin und Bericht 2012 der Rechnungsprüfenden).

4. Diskussion und Abstimmung über die beiden Berichte

Da zu den beiden Berichten keine Frage gestellt wird, schlägt der Präsident ihre Annahme vor. Die Berichte werden einstimmig angenommen.

5. Aufnahmen / Austritte

Achim Z’Brun, der den Auftrag hatte, mit dem Bus der Liga Informationsstände in der ganzen Schweiz durchzuführen, hat seine Tätigkeit eingestellt. Der Vorstand dankt ihm für die Arbeit, die er während zwei Jahren geleistet hat. Diese Tätigkeit kann von jeder interessierten Person übernommen werden. Der Bus steht auch allen Mitgliedern zur Verfügung, die Stände organisieren möchten.

6. Verschiedenes

Die Rechnungsführerin unterbreitet der Versammlung einen Unterstützungsantrag, den die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE) im Rahmen des Programms REACH gestellt hat. Die LSCV ist Mitglied der ECEAE. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben den Auftrag, die von Chemiefirmen eingereichten Dossiers zu prüfen, wenn Toxizitätstests an Tieren vorgesehen sind, bevor die chemischen Substanzen registriert werden können. Die Arbeit der Forschungskräfte der ECEAE besteht darin, solche Studien anzufechten, wenn das Gesetz nicht ausdrücklich In-vivo Tests an Tieren vorsieht. Verschiedene Dossiers wurden bereits erfolgreich angefochten, was Tausenden von Tieren das Leben rettete. Der Vizepräsident erklärt, normalerweise seien die Behörden jedes EU-Mitgliedstaates für diese Arbeit zuständig, diese würden aber ihre Aufgabe infolge fehlender Mittel oder mangelndem Interesse nicht erfüllen. Somit ist es wichtig, dass sich private Organisationen wie die ECEAE in diesem Bereich engagieren. Nach einer Diskussion zum Verlauf des Programms REACH bewilligen die Anwesenden der Generalversammlung einstimmig einen finanziellen Beitrag von Euro 5‘000.-, um die Arbeit der besagten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu unterstützen.

Der Präsident weist auf ein Problem hin, das mit der Ernennung der beiden Tierschutzvertreter in die Tierversuchskommission des Kantons Freiburg verbunden ist. Um die Nominierung eines Mitglieds zu verhindern, das ihm nicht passte, ernannte der Staatsrat illegal einen Kandidaten, den das kantonale Veterinäramt vorgeschlagen hatte. Der Vizepräsident erklärt die in diesem Kanton geltenden gesetzlichen Grundlagen und weist darauf hin, dass eine Freiburger Rechtsanwältin beauftragt wurde, abzuklären, ob die Nominierung angefochten und eine Strafanzeige in Betracht gezogen werden kann. Zudem plant der Vorstand, in der Stadt Freiburg ein repräsentatives Büro zu eröffnen, um effizienter vorgehen zu können. Die Eröffnung des Büros soll zu einer Dynamik mit den Freiburger Mitgliedern der Liga beitragen. Wir erhalten von ihnen regelmässig Anfragen, um bei der Durchführung von Informationsständen zu helfen oder uns an anderen Aktionen zu beteiligen.

Da kein Mitglied mehr das Wort ergreifen möchte, hebt der Präsident die Generalversammlung um 15.00 Uhr auf. Er lädt die anwesenden Mitglieder zu einem kleinen Apéro ein.

 


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