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Protokoll der Generalversammlung 2010 der Schweizer Liga gegen Vivisektion und für die Rechte des Tieres vom 27. März 2010 in der Galerie ANIMISTespace in Genf

Eröffnung der Sitzung um 14.00 Uhr

 
Anwesende Vorstandsmitglieder:
Max Moret (Präsident), Luc Fournier (Vizepräsident), Suzann Karagöz, Laurianne Nicoulin (Protokollführerin), Suzanne Wachtl

Abwesende oder entschuldigte Mitglieder
Sylvie Benoit, Emmanuel Broillet, Michèle Loisel, Egon Naef, Ruth Perdrizat,
Marina Zumkeller (Rechnungsführerin)

Traktandenliste
 
1. Vorlesen des Protokolls der letzten Generalversammlung
2. Bericht 2009 des Präsidenten
3. Bericht 2009 der Rechnungsführerin und der RechnungsprüferInnen
4. Diskussion und Abstimmung über die beiden Berichte
5. Wahl der RechnungsprüferInnen
6. Aufnahmen / Austritte
7. Varia

Eröffnung der Generalversammlung

Der Präsident eröffnet die Sitzung und dankt den Mitgliedern für ihr Erscheinen. Er gibt die ordnungsgemässe Einberufung der Generalversammlung gemäss Artikel 60 des Zivilgesetzbuches und den Statuten der Liga bekannt. Da beim Vorstand kein schriftlicher Antrag eingereicht wurde, kann die Generalversammlung gemäss der Traktandenliste stattfinden.

1. Vorlesen des Protokolls der letzten Generalversammlung
 
Da die anwesenden Mitglieder das Protokoll in der Juniausgabe 2009 zur Kenntnis genommen haben, wird dieses nicht mehr vorgelesen und angenommen.

2. Bericht 2009 des Präsidenten

Der Präsident weist auf einige wichtige Punkte im Tätigkeitsbericht hin, der in der Märzausgabe 2010 der Zeitung veröffentlicht wurde.
Das Jahr 2009 war von verschiedenen Events geprägt. Dazu gehörte insbesondere die Veranstaltung Zugetive, die am 19. September in Freiburg stattfand und von der SLGV, der ATRA und der AGSTG durchgeführt wurde. Erwähnenswert ist auch die dritte Teilnahme in Folge am Salon Animalia in Lausanne.
Maja Schmid hat dieses Jahr das gesamte Sekretariat übernommen und ihr Arbeitspensum auf 70% erhöht. Marina Zumkeller ist immer noch für die Buchhaltung zuständig, hat ihr Pensum aber auf 30% reduziert.
Auf dem Programm stand die neue Plakatkampagne für die „Ersetzung von Tierversuchen durch neue Alternativmethoden“. Anlässlich der Vernissage der französischsprachigen Plakate, die am Mittwoch, den 24. März 2010, in der Galerie ANIMISTespace stattfand, wurden 80 Plakate ausgestellt. Die an der GV anwesenden Mitglieder können diese ebenfalls bewundern, sind sie doch an den Wänden aufgehängt. Die Preisverleihung für die deutschsprachigen Plakate wird am Mittwoch, den 31. März 2010, in Zürich stattfinden.
In der letzten Ausgabe unserer Zeitung berichteten wir über alle durchgeführten Aktivitäten und die Projekte, die wir unterstützten. Es ist auch weiterhin möglich, im Büro der Liga zusätzliche Informationen zu den behandelten Themen zu erhalten.

3. Bericht 2009 der Rechnungsführerin und der Rechnungsprüferinnen
4. Diskussion und Abstimmung über die beiden Berichte

Da Marina Zumkeller aus gesundheitlichen Gründen abwesend ist, liest Max Moret ihren Bericht vor und bringt einige Ergänzungen an:
Der Buchhalter der Treuhandgesellschaft MEF, der bis anhin die Jahresrechnung der Liga geprüft hatte, wurde in der Zwischenzeit pensioniert. Für diese Arbeit ist neu Frau Marie Pascale Jonquille zuständig, die ihre Aufgabe zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt hat.
Wie im Jahresbericht erwähnt, weist die Jahresrechnung 2009 ein Defizit von Fr. 58'424.47 auf. Dieses ist insbesondere auf die zahlreichen Aktionen, die in diesem Jahr stattfanden, sowie die finanzielle Unterstützung zurückzuführen, die wir gewährten. Dazu gehören beispielsweise der Lehrstuhl für Alternativmethoden, die Kampagnen zur Sterilisierung streunender Tiere, die Unterstützung von Tierheimen usw. Wie die Jahresrechnung zeigt, bleibt die Finanzlage trotz des Defizits weiterhin stabil.
Anne Atjecoutay verliest anschliessend den Bericht der RechnungsprüferInnen. Dieser wurde von Kerry und Anne Atjecoutay, Laurianne Nicoulin und Oscar Appiani kontrolliert.
Da zu den beiden Berichten keine Fragen vorliegen, schlägt der Präsident vor, zur Abstimmung zu schreiten. Die beiden Berichte werden einstimmig angenommen.

5. Wahl der RechnungsprüferInnen

Die Anwesenden wählten Oscar Appiani, Kerry Atjecoutay, Anne Atjecoutay und Laurianne Nicoulin einstimmig zu den RechnungsprüferInnen 2010.
 
6. Aufnahmen / Austritte

Die Zusammensetzung des Vorstandes ist das ganze Jahr hindurch unverändert geblieben und der Präsident dankt allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit. Er teilt mit, 2009 seien 1'079 neue Mitglieder gewählt worden. Dies stellt ein sehr ermutigendes Zeichen dar.
Anne Atjecoutay teilt mit, sich vermehrt an Aktionen beteiligen und für die Liga einsetzen zu wollen. In der Folge stellt sie den Antrag, in den Vorstand aufgenommen zu werden. Die Anwesenden danken ihr für ihren Einsatz und ihren Antrag. Dieser wird an der nächsten Generalversammlung 2011 gutgeheissen.

7. Varia

Der Präsident weist darauf hin, dass jegliche finanzielle Transaktion der Liga von Gesetzes wegen eine doppelte Unterschrift erfordert. Derzeit verfügen drei Personen über ein Unterzeichnungsrecht. Es sind dies Max Moret, Luc Fournier und Marina Zumkeller. Der Ablauf der Zahlungen durch den Präsidenten ist unbedingt zu vereinfachen. Deshalb wird der Antrag gestellt, dass Maja Schmid, die regelmässig im Büro anwesend ist, ebenfalls ein Unterzeichnungsrecht erhält. Der Antrag wird einstimmig gutgeheissen.

Im Zusammenhang mit dem Plakatwettbewerb weist Luc Fournier darauf hin, dass der Abschluss der Plakatkampagne mit dem Beginn der Sommersession im Parlament zusammenfällt. Die Kampagne verfolgt unter anderem das Ziel, im Parlament eine Aktion zu lancieren. Diese soll wenn möglich in Form von Vorträgen stattfinden, im Rahmen derer eingereichte Projekte vorgestellt werden. Er weist auch darauf hin, dass der öffentliche Druck von grundlegender Bedeutung ist, um sich bei den Politikerinnen und Politikern Gehör zu verschaffen. Mit Bedauern stellt er fest, dass sich trotz der jährlich steigenden Mitgliederzahlen paradoxerweise immer weniger Mitglieder für Aktionen mobilisieren lassen. Es erweist sich als immer schwieriger, für wichtige Veranstaltungen wie beispielsweise ZUGETIVE in Freiburg Teilnehmende zu gewinnen. Wenn eine Vereinigung mit über 10'000 Mitgliedern bei einer wichtigen Aktion nur mit hundert Personen auftritt, schadet sie mit einer derart schwachen Beteiligung ihren eigenen Interessen. Max Moret weist auf die Verantwortung hin, die das Büro der Liga in einer solchen Situation wahrzunehmen hat. Seit mehreren Jahren konzentriert sich die Liga zu stark auf grundlegende Aktionen. Diese sind wichtig und tragen ihre Früchte, wie die Verurteilung von Dr. Bize gezeigt hat. Die Liga muss aber zu ihrem Kämpfergeist zurückfinden und erneut über eine aktive Basis verfügen, auf die sie bei der Durchführung von Veranstaltungen zählen kann. Alle Mitglieder, die sich gerne als „aktive“ Mitglieder eintragen lassen möchten, sollen sich bei der Liga melden. Sie werden anschliessend in eine Mailingliste aufgenommen.
Die Frage der Mitgliedermobilisierung regt zu Diskussionen an und die Vertreter anderer Tierschutzverbände erklären, mit denselben Problemen zu kämpfen.

Suzanne Wachtl erwähnt auch die Unterstützung, welche die Liga bei Aktionen anderer Organisationen leistet. Sie fordert, dass die Liga namentlich erwähnt wird, wenn sie sich finanziell an Tierschutzprojekten beteiligt.

Da kein Mitglied mehr das Wort ergreifen möchte und die Traktandenliste erschöpft ist, hebt der Präsident die Sitzung auf und lädt die Anwesenden zu einem kleinen Imbiss ein. Da die GV diesmal in der Galerie stattfindet, haben die Vorstandsmitglieder das Buffet vorbereitet. Dieses umfasst Minipizzen, Früchtetörtchen und Tapenade – alles 100%-ig vegane Nahrung.

 


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