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Dezember 2011 - Meinungsumfrage der Organisation DemoSCOPE

Die Schweizer Bevölkerung lehnt Experimente
an Hunden ab

Die Organisation Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin hat eine Meinungsumfrage in Auftrag gegeben. Bei dieser Gelegenheit sprach sich die Schweizer Bevölkerung klar gegen die Verwendung von Tieren für Versuche aus, die Leiden verursachen. Abgelehnt werden insbesondere Studien zur medizinischen und Toxizitätsforschung, die zu den häufigsten an Hunden durchgeführten Versuchen gehören.

Ruhig, lieb, robust - das sind die Qualitäten die den Beagle zu der meistbegehrten Hunderasse in unseren Laboratorien machen. Toxikologische Tests finden vor Allem in der Region Basel statt. Um die Giftigkeit diverser Substanzen zu prüfen, werden diese an Hunde aller Altersgruppen verabreicht.

Die Meinungsumfrage wurde im November 2011 von der Organisation DemoSCOPE durchgeführt. Berücksichtigt wurde dabei eine repräsentative Auswahl der Bevölkerung von 1‘013 Personen, die in der Deutschschweiz wohnhaft und über fünfzehn Jahre alt sind. Von den Befragten waren nur 10 % Hundebesitzer.

70 % lehnen Versuche für Studien im Bereich der Veterinärmedizin ab, welche für die Hunde mit Leiden verbunden sind.

65 % lehnen Versuche für Studien im Bereich der Humanmedizin ab, welche für die Hunde mit Leiden verbunden sind.

79 % lehnen die Verwendung von Hunden für Toxizitätsstudien ab.

Diese Resultate stimmen auch mit der europäischen Studie überein, die das internationale Meinungsforschungsinstitut YouGov im Jahr 2009 durchführte. 77 % der 7‘139 befragten Personen lehnten an Hunden durchgeführte Versuche ab.
In einer anderen Studie, bei der im Jahr 2006 insgesamt 42‘655 Personen aus 25 Staaten der Europäischen Union befragt wurden, lehnten 83 % solche Versuche ab.

NEIN zu Versuchen, die an Hunden durchgeführt werden

Obwohl die Bevölkerung solche Versuche ablehnt, werden in der Schweiz jedes Jahr Tausende von Hunden für Studien oder Toxizitätstests verwendet. Im Jahr 2010 waren es 3‘102 und ein Jahr zuvor 5‘399 Tiere. An einem Teil der Hunde wurden Versuche durchgeführt, die „keine Belastung“ darstellten und beispielsweise in der Tierarztpraxis stattfanden. Mehrere hundert Exemplare erlitten hingegen Versuche, die ihre Gesundheit beeinträchtigten. Gemäss den offiziellen Zahlen des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET), die im Juli 2011 erschienen, erlitten im Jahr 2010 278 Hunde Versuche, die belastend oder schmerzhaft waren (unter Schweregrad 2 eingestuft). Sechs Hunde wurden äusserst schmerzhaften Versuchen unterzogen, die während dem Experiment zum Tode hätten führen können (Schweregrad 3).

Die Verwendung von Hunden, um menschliche Krankheiten zu untersuchen oder die Toxizität einer chemischen Substanz zu evaluieren, ist umso unerträglicher, da sich daraus keine Schlüsse auf den Menschen ziehen lassen. Die Versuche erzeugen den Tieren nur Qualen.


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