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Der erste Spendenlauf für tierversuchsfreie Alternativmethoden war ein Erfolg

Trotz des miserablen Wetters, das uns dieser Juni beschert hat, traten am Sonntag, 12. Juni alle angemeldeten Läuferinnen und Läufer zum erstmals durchgeführten Spendenlauf run4science an. Ein paar Sonnenstrahlen am Vormittag hatten sogar noch zusätzliche Teilnehmer angelockt. Das Ziel von 300 Teilnehmenden wurde zur grossen Zufriedenheit der Veranstalter erreicht.

Auch das Publikum erschien zahlreich, um die Läufer anzufeuern, das Unterhaltungsprogramm zu geniessen oder sich über Alternativmethoden zu informieren. Das rege Interesse war eine schöne Entschädigung für die monatelangen Vorbereitungen und die zweitägigen Aufbauarbeiten. Die LSCV betrieb in Zusammenarbeit mit Nik Jukes von InterNiche einen Infostand zum Thema Ersatzmethoden im Unterricht. Die ausgestellten Modelle kamen sehr gut an, nicht zuletzt bei den Kindern, die mit Wonne fiktive Blutabnahmen durchspielten oder ein für Tiermedizinstudenten konzipiertes Hundephantom verarzteten. Die Unternehmen Epithelix und Oncotheis sowie die Universität Genf informierten über das Thema Ersatzmethoden in der angewandten und der Grundlagenforschung und stellten unter anderem auf menschlichen Zellen basierende In-vitro-Modelle vor.

Die grosse Zahl von freiwilligen Helferinnen und Helfern, die bei dieser ersten Ausgabe des Spendenlaufs mit Hand anlegten, war überraschend. Befürchteten wir zu Anfang noch, nicht genügend helfende Hände zu finden, konnten schliesslich alle Posten besetzt werden: in der Küche und den Garderoben, bei der Anmeldung und der Ausschilderung der Laufstrecke, bei der Verpflegung der Läufer, der Siegerehrung usw. Wir danken allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihre Bereitschaft und ihre Unterstützung. Ohne sie wäre die Organisation dieses erfolgreichen Tages nicht möglich gewesen. Und was keineswegs selbstverständlich ist: Viele Helfer blieben sogar bis spät am Sonntagabend für die Abbau- und Aufräumarbeiten da.

Ein grosses Dankeschön geht auch an alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die am Lauf teilgenommen haben und sich für die gute Sache ins Zeug gelegt haben. Und natürlich danken wir dem Tierheim Refuge de Darwyn und dessen Präsidentin Anouk Thibaud, die uns beherbergt und trotz ihres organisatorischen Mehraufwands freundlich willkommen geheissen haben. Sie halfen uns zudem, praktische Lösungen für die letzten dringlichen Probleme zu finden: Lieferung von Tischen und Bänken, Installation von Duschen für die Läufer, leistungsfähige Stromanschlüsse für die Lautsprecheranlage und die Zeitmessung und weitere technische Herausforderungen. Das Tierheim ist ein wunderbarer Ort, von dem eine intensive Energie ausgeht. Energie, die nötig ist, um sich um so viele misshandelte und vernachlässigte Pferde zu kümmern.

Voraussichtlich wird run4science im Jahr 2017 wiederholt, mit noch mehr Läuferinnen und Läufern und einem noch vielfältigeren Unterhaltungs- und Infoprogramm. Auch im grösseren Rahmen bleibt das Ziel aber das gleiche: das Potenzial tierversuchsfreier Forschungsmethoden bekanntmachen.

Wir werden im Herbst berichten, welchem Forschungsprojekt die an diesem erfolgreichen Tag gesammelten Spendengelder zugutekommen.

Wir danken Tzivan, Daniel Gubler/SGP und Vincent Zilioli für die Fotos.

 

 


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