Dezember 2008 - Zur HPV-Impfung

Vorsicht ist angebracht

Das Glück winkt bekanntlich nur im gegenwärtigen Augenblick. Dieser magische Moment führt dazu, dass wir unsere Angehörigen und die Schönheit der Natur schätzen. Augenblicke, in denen wir uns fernab jeglicher Alltagssorgen wohl fühlen und Harmonie erleben, sind eine Wohltat für unsere Gesundheit.
Im Verborgenen lauert aber der Menschenfresser „Rentabilität“. Wer sich in unserem Land guter Gesundheit erfreut, schadet seinen Interessen. Wir müssen wachsam sein, um nicht in seine Fänge zu geraten (richtig, Weihnachten steht schon bald vor der Tür!). In der Tat glaubten unsere Jugendlichen vor noch nicht allzu langer Zeit noch ans Christkind und schon werden sie höflich aufgefordert, sich gegen HPV impfen zu lassen. Sie werden aber nicht ausreichend informiert, um selber entscheiden zu können. Meine Damen, glauben Sie ja nicht, die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mache Sie tatsächlich gegen diese Krankheit immun. Immun macht sie nur gegen vier von über hundert Viren des Papilloma-Typs.

Für Krebs gibt es viele Gründe und das Virus stellt nur einen Co-Faktor dar. Die HPV-Impfung ist keineswegs ein Geschenk. Immun macht sie nur gegen ganz wenige Papilloma-Viren, nicht aber gegen Krebs selber.

Sicher sind auch heute nur intime Kontakte, bei denen ein Präservativ verwendet wird. Was wollen wir unseren Jugendlichen vermitteln? Dass das System allmächtig ist und als einziges über den Zugang zur Gesundheit verfügt? Insbesondere bei Jugendlichen dürfen die übrigen Infektionsrisiken auf keinen Fall ausser Acht gelassen werden. Dies würde bedeuten, ihnen ein falsches Sicherheitsbedürfnis zu vermitteln. Zudem besteht die Impfung erst seit kurzem. Es gibt keinerlei Erfahrungen, die sich über einen längeren Zeitraum als fünf Jahre erstrecken. Daten zur Immunitätsdauer und zu Nebenwirkungen liegen keine vor. Bereits wurde auf Fälle hingewiesen, bei denen Tage oder Wochen nach der Impfung gravierende Probleme wie neurologische Auswirkungen oder Missbildungen bei Babys auftraten, die kurz nach der Impfung geboren wurden. Sogar von Todesfällen war die Rede.

In dieser vom schnöden Mammon regierten Welt, die glücklicherweise langsam ins Wanken gerät, nach Verantwortlichen zu suchen, stellt ein aussichtsloses Unterfangen dar. Der Run nach dem grossen Geld kommt einem autistischen und seelenlosen Verhalten gleich.
Liebe Eltern, seien Sie vorsichtig! Entscheidungen wollen überdacht sein. Treffen Sie diese erst, wenn Sie sich ausführlich informiert haben. So bedauern Sie später nichts.

Sylvie Benoît

Quellen:
www.infovaccin.fr