Petition
gegen Tierversuche – keine
an
Tieren getestete Kosmetik
Ab 2013
sollten in der Europäischen
Union keine neuen Kosmetikprodukte
mehr zugelassen sein, die an Tieren
getestet wurden. In einem neueren
Bericht regt die Europäische
Union dazu an, das Totalverbot
solcher Versuche um zehn Jahre
hinauszuschieben. Eine derartige
Massnahme hätte zur Folge,
dass Tausende von Kaninchen, Mäuse,
Meerschweinchen und Ratten bis
2023 schmerzhaften, irritierenden
oder toxischen Versuchen unterzogen
würden, um die Herstellung
von Schönheitsprodukten zu
gewährleisten.
Unterstützen
Sie die Kampagne gegen die Verlängerung
von Tierversuchen für Kosmetikprodukte. Unterzeichnen
Sie die Online-Petition
Download (pdf)
197 ko
Herzlichen
Dank für Ihre Unterstützung!
Sagen
Sie wie wir NEIN zu grausamen Tests
für
Kosmetika in Europa
„Wir,
die Unterzeichner, wollen in der
EU keine Tierqual-Kosmetik. Tierversuche
für Kosmetik sind grausam
und überflüssig. Wir
fordern das EU-Parlament auf, an
dem Vermarktungsverbot ab 2013
festzuhalten, so wie dies in der
7. Änderung der Kosmetik-Richtlinie
beschlossen wurde. Die Öffentlichkeit
lehnt Tierversuche für Kosmetik
aus ethischen Gründen ab und
will nicht, dass nach 2013 tierexperimentell
getestete Kosmetik in der EU auf
dem Markt ist. Wir bitten das EU-Parlament
eindringlich, den Bürgerwillen
zu unterstützen und gegen
die Verschiebung des Verbots zu
stimmen.“
Wichtig:
Frist zur Unterschriftensammlung
bis 30. April 2012
Schweizer
Unterschriften sind wichtig
Zwar richtet sich die Kosmetikrichtlinie
nur an die EU. Trotzdem hätte
ein Gesamtverbot von Tierversuchen,
wie es die Richtlinie vorsieht,
auch Auswirkungen für unser
Land. Aufgrund ihrer drei Sprachregionen
stellt die Schweiz keinen Markt
dar, der für die Hersteller
von Kosmetikprodukten von Interesse
ist. Die in unserem Handel verfügbaren
Produkte stammen hauptsächlich
von deutschen, französischen
und italienischen Importeuren oder
solchen aus anderen europäischen
Ländern, die der Richtlinie
unterstellt sind. Zudem möchten
die meisten Schweizer Hersteller
von Kosmetikprodukten diese auch
auf dem europäischen Markt
vertreiben. Sie hätten somit
nicht mehr die Möglichkeit,
Tierversuche durchzuführen.
Noch immer ziehen unsere Behörden
kein Verbot in Betracht, welches
demjenigen der europäischen
Richtlinie entspricht. Vielmehr
hämmert uns das Bundesamt
für Veterinärwesen bei
der jährlichen Veröffentlichung
seiner Tierversuchsstatistiken
ein, es seien keinerlei Tiere für
Kosmetiktests verwendet worden.
Dabei handelt es sich natürlich
nur um die Endprodukte. Solche
absurden Tests sind in der EU seit
mehreren Jahren verboten und es
wäre somit noch schöner,
wenn unser Land diese zulassen
würde. Hingegen werden Inhaltsstoffe,
welche für die Zusammensetzung
von Kosmetika verwendet werden,
auch weiterhin an Tieren getestet. |