Endlich
ein Rückgang
Gemäss
den am 29. Juni 2010 vom Bundesamt für
Veterinärwesen (BVET) veröffentlichten
Statistiken wurden im Jahr 2009 in der
Schweiz bei Tierversuchen 706'104 Tiere
verwendet. Nach über zehn Jahren,
in denen die Zahlen ständig stiegen,
ist die Anzahl Tiere endlich etwas rückläufig.
Bei 80% der verwendeten Tiere handelt
es sich um Nager. Nagetiere und Fische
(diese werden in der Öko-Toxikologie
verwendet) werden den schmerzhaftesten
Versuchen unterzogen (Stufe 3). Verwendet
wurden 384 Primaten (7 bei Stufe 3) sowie
716 Katzen und 5'399 Hunde. Auch am Vieh
wurden zahlreiche Versuche durchgeführt.
Diese betrafen 5'475 Rinder, 5'320 Schweine,
2'389 Pferde und Esel sowie 1'789 Schafe
und Ziegen.
Im Jahr 2009 standen 3'329 Versuche vor
der Validierung. Darüber hinaus
erteilten die Kantone 1'051 neue Bewilligungen
für Tierversuche. Im Vergleich zum
Vorjahr stellt dies eine Zunahme von
19% dar. Zehn Anträge für Tierversuche
wurden abgelehnt, davon deren sechs im
Kanton Aargau (Dieser hat die Untersuchung
und Kontrolle seiner Versuche dem Kanton
Basel übertragen.).
Die
vollständigen Statistiken können
im Internet unter der Website des BVET
eingesehen werden:
www.tv-statistik.bvet.admin.ch |