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Ein Kuchen zum Sieg

Die Vertreter der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE) die sich im irischen Dublin zu ihrer halbjährlichen Sitzung trafen, überreichten Barbara Nolan, irische Repräsentantin in der Europäischen Kommission, bei dieser Gelegenheit einen Kuchen. Irland hat bis im Juli 2013 das EU-Präsidium inne.
Die ECEAE feierte damit das Verbot und bedankte sich gleichzeitig bei Tonio Borg, dem neuen EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, dafür, dass dieser dem Druck der Kosmetikindustrie, die eine unbefristete Verschiebung des Verbots gefordert hatte, nicht nachgab.

Barbara Nolan, irische Repräsentantin in der Europäischen Kommission, mit Vertreterinnen und Vertretern von 13 Mitgliederstaaten der ECEAE: Deutschland (DTB, DAAE), England (BUAV), Belgien (GAIA), Kroatien (Animal Friends Croatia), Dänemark (LFV), Spanien (ADDA), Finnland (Animalia), Holland (EDEV), Irland (IAVS), Portugal (Animal), Slowenien (APSL), Schweden (DjurensRatt) und Schweiz (LSCV)



Nach zwanzigjährigem Kampf ein wichtiges Verbot

Die ECEAE wurde 1990 unter dem Namen Europäische Koalition gegen Tierversuche für Kosmetika gegründet. Sie verfolgte das Ziel, Tierversuchen für kosmetische Zwecke ein Ende zu bereiten. Schon 1998 hatte die Europäische Union erstmals beschlossen, ab 2002 die Herstellung und den Verkauf von an Tieren getesteter Kosmetik zu verbieten. Diese Massnahme wurde wiederholt aufgeschoben.
Drei Tierversuche, für die keine Alternativen validiert wurden, bleiben weiterhin bestehen. Die immer lauter werdenden Forderungen der grossen Kosmetikfirmen, das auf den 11. März 2013 festgelegte Verbot erneut zu verschieben, stiessen diesmal nicht auf Gehör. Parallel zum Verbot sanktionierte eine Mehrheit der Europäischen Kommission vielmehr diese Industrien, weil sie nicht genügend Mittel zur Verfügung gestellt hatten, um die erforderlichen Ersatzmethoden zu entwickeln.

Nun freuen wir uns darauf zu sehen, wie rasch diese Unternehmen eine Lösung für das bestehende Problem finden werden. Noch vor einigen Monaten waren sie überzeugt, dazu eine weitere zehnjährige Frist zu benötigen.


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News

Februar 2016

Südkorea will Tierversuche für Kosmetika verbieten

In Südkorea sollen ab 2018 sämtliche Tierversuche für die Herstellung von Kosmetika verboten werden. Das Verbot wird sowohl für Endprodukte als auch für Inhaltstoffe gelten.
Ein solch umfassendes Verbot ist zurzeit nur in der Europäischen Union, Israel, Norwegen und Neuseeland in Kraft.

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