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Kein Applaus für Tierquälerei!

Seit dem Frühsommer 2014 organisiert die LSCV in der Sschweiz friedliche Demonstrationen während Vorstellungen der Zirkusse Knie, Nock und Cirque Royal. Das Ziel der Veranstaltungen ist, die Öffentlichkeit zu informieren.

Haben leidende Tiere wirklich Unterhaltungswert?
Wie ertragen Wildtiere im Zirkus oder Zoo ihre Gefangenschaft?

Die deutsche Tageszeitung Die Welt deckte in einem Artikel vom Mai 2014 die Methoden auf, mit denen viele Zoos ihren Besuchern «glückliche» Tiere präsentieren: Die meisten Zootiere erhalten nicht nur Antibiotika, sie stehen auch unter Medikamenten gegen Angstzustände, Depressionen und anderen Psychopharmaka. Davon sind auch Delfine betroffen.
Der Direktor des Duisburger Zoos räumte bei einer Anhörung vor dem Düsseldorfer Landtag ein, dass seinen Delfinen ebenfalls Antidepressiva verabreicht worden seien. In der Schweiz sieht es nicht besser aus: Zwischen 2008 und 2011 starben im Connyland in Lipperswil acht Delfine. Bei den letzten zwei verendeten Tieren ergab die Autopsie, dass diese an einer Medikamentenüberdosis gestorben waren. Seit 2012 ist der Import von Delfinen und anderen Walartigen (Cetacea) in der Schweiz verboten.

Und wie sieht es in den Zirkusunternehmen aus? Können Elefanten, Kamele und andere Wildtiere, die regelmässig in der Manege vorgeführt werden, überhaupt artgerecht gehalten werden? Fünf europäische Länder, darunter Belgien und Österreich, haben das bereits verneint und den Einsatz von Wildtieren im Zirkus verboten. Die Schweizer Zirkusse verfügen für ihre fahrenden Tierschauen über Sonderbedingungen. Sie müssen sich nur «wenn möglich» an die gesetzlichen Vorschriften halten. Derweil müssen sich all die Tiere, die irgendwo auf einem Parkplatz in ihren kleinen Käfigen ausgestellt werden, gedulden. Die Verantwortlichen rechtfertigen das damit, dass die Tiere ja während ihrer Nummern genügend Bewegung und Beschäftigung hätten. Nur, dass die meisten Tiere gar nie in einer Nummer auftreten. Sie werden nur ausgestellt, um zahlende Menagerie-Besucher anzulocken.

Knie, 2015, Neuenburg

Es geht hier nicht allein um die Misshandlung von Tieren. Es stellt sich vielmehr die Frage nach dem Wert unserer Handlungen. Ist uns unser persönlicher Vorteil wichtiger als das Leiden, das er verursacht? Können wir einem Lebewesen etwas antun, was wir selber nicht ertragen könnten? Wir brauchen keine Tiere für unsere Unterhaltung, wie wir auch keine Tiere auf unseren Tellern brauchen. Viele Zirkusse verzichten ganz auf Tiere und verzaubern uns allein mit der Qualität ihrer Vorstellungen. Dafür braucht es keine Elefanten, die wie Automaten im Kreis laufen.

Was muss hinter den Kulissen alles geschehen, bis sich ein Wildtier vor Publikum so zahm verhält? Ist das mit einer «humanen» Tierhaltung zu vereinbar? Bisher schweigen die Schweizer Zirkusse darüber, welche Medikamente sie den Tieren verabreichen, aber eines ist klar: Kein Wildtier, selbst wenn es in Gefangenschaft geboren wurde, kann in einem Käfig «glücklich» sein.

Knie, 2015, Neuenburg


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Schweiz - Petition Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in der Schweiz

Die Tierschutzorganisationen NetAP und Stiftung für das Tier im Recht (TIR) sowie die mitwirkenden Organisationen und Unterzeichnenden fordern Bundesrat und Parlament auf, eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen einzuführen, um die übermässige Vermehrung von Katzen einzudämmen und so das Katzenleid in der Schweiz zu vermindern.

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Nein! zu Tierversuchen für Haushaltsprodukte

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Aktionen 2016

Die Zirkusse sind wieder unterwegs und das können wir natürlich nicht unkommentiert lassen! Die das Ganze kann auch gerne geteilt werden!

Weitere Termine folgen laufend! »» Mehr

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