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November 2016

Für eine Genfer Herbstmesse ohne Tierquälerei

Jedes Jahr im November zieht die Genfer Herbstmesse «Les Automnales» rund hunderttausend Besucher in die Palexpo-Hallen beim Genfer Flughafen. Die 500 Aussteller bieten alles Mögliche feil: elektrische Zitruspressen, Wunderstaubsauger – und leider auch Pelze von Tieren, die bei lebendigem Leib gehäutet wurden, und Leber von krankgestopften Enten.

Happenings gegen Tierquälerei

Während der gesamten Dauer der Herbstmesse vom 11. bis 20. November 2016 wurden an verschiedenen Orten in der Stadt Genf Happenings organisiert, um darauf aufmerksam zu machen, dass an der Messe solche Produkte angeboten werden. Bei einer Aktion wurde den Passanten ein Video mit den Haltungs- und Tötungsmethoden für Pelztiere gezeigt. Die Zuschauer reagierten mit Entsetzen und Abscheu auf die Bilder und die Tatsache, dass den Tieren für die Pelzproduktion auch heute noch so unvorstellbare Qualen zugefügt werden. Zudem wurden Tausende Infoflyer über die Pelz- und Stopfleberstände an der Herbstmesse verteilt.

Am 7. und 14. November 2016 schrieben wir die Direktorin der Genfer Herbstmesse, Laurence Brenner, an und luden sie zu einem Gespräch ein. Da sie nicht auf unsere Einladung einging, überreichten ihr unsere Aktivisten am 19. November direkt vor Ort an der Messe die 25’000 Unterschriften der Petition «Für eine Herbstmesse ohne Tierquälerei». Einige Tage später erreichte uns dann doch noch ein Schreiben der Palexpo mit dem Hinweis, wir dürften die von der Einreichung der Petition gemachten Fotos nicht veröffentlichen, da sie in einem «privaten» Bereich des Messegeländes entstanden seien.

Der Kanton darf keine Plattform für Produkte bieten, deren Herstellungsmethode in der Schweiz verboten ist

Dass von der Direktion der Palexpo nicht viel zu erwarten war, war von Anfang an klar. Da aber der Kanton Genf Hauptaktionär der Palexpo SA ist, wurden während der Happenings Unterschriften für eine zweite Petition gesammelt, die sich an die Genfer Staats- und Grossräte richtet. Die 880 Unterschriften, die in wenigen Tagen zusammenkamen, wurden am 25. November dem Sekretariat des Grossen Rates übergeben. Das Ziel: In die Statuten der Palexpo SA soll eine neue Bestimmung aufgenommen werden, welche die Vermarktung und den Verkauf von tierischen Produkten, deren Herstellungsmethode nicht den in der Schweiz geltenden Tierschutzbestimmungen entspricht, auf dem gesamten Palexpo-Gelände verbietet.

Wir sollten von der Petitionskommission des Genfer Grossen Rates demnächst zur Anhörung eingeladen werden. Doch das ist erst der Anfang der Kampagne für eine Genfer Herbstmesse ohne Tierquälerei. Wir danken allen Aktivistinnen und Aktivisten, die uns unterstützt haben und bei den täglichen Happenings abwechselnd im Einsatz waren.

Verbotene Produktion, freier Handel

Unsere Gesetzgebung ist paradox: Selbst wenn die Herstellung eines Produktes wegen Tierquälerei verboten wird, bleibt dessen Verkauf aufgrund der Handelsfreiheit erlaubt. Die Direktorin der Genfer Herbstmesse beruft sich auf dieses Argument, um die rund ein Dutzend Stände mit Pelz- und Stopfleberprodukten zu rechtfertigen. Wirtschaft kommt vor Ethik. Doch in diesem speziellen Fall ist der Kanton Genf Hauptaktionär der Palexpo SA. Der gesamte Messekomplex wurde in den 1980er-Jahren aus Genfer Steuergeldern finanziert. 2007 übertrug der Grosse Rat die Verwaltung der Palexpo per Gesetz an eine Aktiengesellschaft mit dem Kanton Genf als Hauptaktionär.


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Aktionen 2016

Die Zirkusse sind wieder unterwegs und das können wir natürlich nicht unkommentiert lassen! Die das Ganze kann auch gerne geteilt werden!

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