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Pressemitteilung

Botox Aktionswoche - Nein zu grausamen Tierversuchen


Aktionswoche über Botox in verschiedenen europäischen Ländern

Ab dem 22. Juli 2013 werden mehrere Mitglieder der Europäischen Koalition zur Beendigung aller Tierversuche (ECEAE) eine Aktionswoche in verschiedenen europäischen Ländern durchführen. Damit wollen sie auf die unglaublichen Leiden die jährlich hunderttausenden von Tieren für die Herstellung des botulinumtoxinhaltigen Antifaltenmittels, besser bekannt unter dem Namen "Botox", aufmerksam machen.

Demonstrationen, Sit-ins und gezielte Aktionen werden die Bevölkerung und die Medien mit der unbekannten Seite dieser Schönheitsbehandlungen konfrontieren.
In den achtziger Jahren wurde das Botulinumtoxin für die Behandlung von Migräne, Schielen, übermässigem Schwitzen und anderer chronischer Krankheiten verwendet. Seit den neunziger Jahren wird es auch in der ästhetischen Medizin angewandt, wobei sich drei Hersteller quasi den ganzen Schweizermarkt teilen. Dabei handelt es sich um die amerikanische Firma Allergan mit den Marken Vistabel und Botox, die englische Firma IPSEN (Marken Dysport und Azzalure) und die deutsche Firma Merz (Marken Xeomin und Bocouture).

Präsentiert als moderne Lösung mit wenig Nebenwirkungen um temporär die Gesichtsfalten zu glätten, wird das Mittel von einer immer grösser werdenden Anzahl medizinischer Institute und Praxen angewandt. Die Einspritzungen von Botulinumtoxin sind jedoch weder modern noch ohne Nebenwirkungen für die Tiere an denen jede einzelne Produktionseinheit (Charge) auf seine Giftigkeit geprüft wird.
Denn dieses Nervengift - das von Bakterien produziert wird und vorübergehend die Gesichtsnerven lähmt - ist eines der gefährlichsten Gifte überhaupt. Und um diese Gefährlichkeit zu prüfen wird jede einzelne Charge dieses Nervengifts mittels eines In-Vivo-Tests an etwa hundert Mäusen oder Ratten getestet.
Vorschriftsgemäss des Versuchsprotokolls des Tests LD50 wird das Produkt in die Bauchhöhle der Tiere gespritzt. Darauf folgen Tage schwerster Leiden die zum Tod durch Ersticken führen. Der Versuch wird abgebrochen sobald 50% der Tiere verendet sind. Jährlich sterben so hunderttausende von Tieren für Tests von Botulinumtoxinen.

Ein In-Vitro-Test der Firma Allergan für ihre Marken Botox und Vistabel seit dem 1. Juli 2012 von internationalen Behörden bewilligt

Seit dem 1. Juli 2012 werden die in der Schweiz verwendeten Marken Botox und Vistabel, dank der Zulassung des In-Vitro-Tests "Cell-Based Potency Assay (CBPA)" mehrheitlich nicht an Tieren getestet. Hingegen basiert die Herstellung der Marken Dysport, Azzalure (IPSEN), Xeomin und Bocouture (Merz) immer noch auf sehr schmerzhaften In-Vivo-Tests. Auf Anfrage geben beide Firmen ausweichende Antworten über ihre wirkliche Motivation den Test LD50 mit einer tierversuchsfreien Methode zu ersetzen.

Aus ethischen Gründen und um unnötiges Leid zu vermeiden, rufen wir die Verbraucher dazu auf, auf botulinumtoxinhaltige Produkte zu verzichten. Sollte sich die Anwendung solcher Produkte als unumgänglich erweisen, sind die Marken Botox und Vistabel der Firma Allergan vorzuziehen, solange die Konkurrenten Merz und IPSEN sich nicht deutlich und nach Kräften gegen das Tierleid einsetzen.

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Apropos ECEAE

Die ECEAE (European Coalition to End Animal Experiments) wurde 1990 nach der Absichtsbekundung der Europäischen Union gegründet, sämtliche Kosmetikprodukte und deren Bestandteile erneut an Tieren zu testen. In der Folge schlossen sich verschiedene Tierschutzorganisationen zusammen, um auf die öffentliche Hand Druck auszuüben und Tausenden von Tieren unnötige Leiden zu ersparen. Da diese Bestrebungen sehr erfolgreich waren, lancierten die Mitgliederorganisationen im Jahr 1998 das internationale Label für "gewaltlose" Kosmetik HCS (Humane Cosmetics Standard).
Die ECEAE umfasst nur Organisationen, welche eine völlige Abschaffung von Tierversuchen anstreben. Ihre Mitglieder vereinen ihre Kompetenzen bezüglich Gesetzgebung, Wissenschaft, Kommunikation und Politik. Derzeit gehören der ECEAE 23 Organisationen aus Ländern wie England, Irland, Deutschland, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Finnland, Schweden, Norwegen usw. an. Die ECEAE wird in der Schweiz durch die Schweizer Liga gegen Vivisektion vertreten.


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Schweiz - Petition Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in der Schweiz

Die Tierschutzorganisationen NetAP und Stiftung für das Tier im Recht (TIR) sowie die mitwirkenden Organisationen und Unterzeichnenden fordern Bundesrat und Parlament auf, eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen einzuführen, um die übermässige Vermehrung von Katzen einzudämmen und so das Katzenleid in der Schweiz zu vermindern.

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Die Zirkusse sind wieder unterwegs und das können wir natürlich nicht unkommentiert lassen! Die das Ganze kann auch gerne geteilt werden!

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